Hamburger Frauen- und MigrantInnenmarsch

„FRAUEN STÄRKEN FRAUEN!“

Hamburgs Frauen gehen voran – für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde

Der Hamburger Frauen- und MigrantInnenmarsch rund um die Binnenalster

Samstag, 13. Mai 2017, 14.00 Uhr

Was? Frauen- und MigrantInnenmarsch für die demokratischen Werte

Wann? Samstag, 13.5.2017, ab 14.00 Uhr Grußworte auf dem Rathausmarkt, ab 15.00 Uhr marschieren wir um die Binnenalster.  Im Anschluss ab 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr lädt die Kulturbrücke mit ihren MitveranstalterInnen die TeilnehmerInnen des Marsches zu einem Dialog mit den AusstellerInnen auf dem Rathausmarkt ein und es wird ein kulturelles Programm geboten werden.

Wo? Auf dem Hamburger Rathausmarkt

Wer? Frauen, MigrantInnen, Alt- und Neuhamburger jeder Nationalität.

Wir HamburgerInnen stehen ein für mehr Weltoffenheit, Selbstbestimmung, Menschlichkeit, gegenseitigen Respekt und Toleranz. Und für ein lebenswertes, sozial-gerechtes und friedvolles Miteinander.

Wir HamburgerInnen wehren uns gegen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Frauenfeindlichkeit. Wir sagen „Nein!“ zu all denjenigen, die unsere Gesellschaft mit rechts-populistischer Propaganda und religiösem Fanatismus spalten wollen und so unsere Grundrechte auf Frieden, Freiheit und Demokratie zu erschüttern versuchen.

Was uns vereint, sind die demokratischen Werte, die unsere internationale Stadt und unser ganzes Land in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben. Mit einem vielfältigen künstlerischen Programm möchten wir die Vielfalt der Menschen und Kulturen feiern.

und viele andere Einrichtungen …

 

Warum die Linken und Feministinnen am Rechtspopulismus (nicht) schuld sind

antje-bild-lisa-1502-klein„Seit all den Debatten darüber, dass der Aufstieg der Rechtspopulist_innen in Europa und USA möglicherweise auch eine Schuld derer ist, die auf der „linken“ (und vor allem der feministischen) Seite zu überzogene und politisch korrekte Forderungen aufgestellt haben, trage ich ein Unbehagen mit mir herum […].

Was die Prinzipien angeht, so haben wir nicht überzogen. Es ist richtig, sich nicht mit ein bisschen weiblicher Freiheit und ein bisschen Akzeptanz von Homosexualität und ein bisschen Abbau weißer Überheblichkeit zufriedenzugeben, sondern hier radikal auf dem ganzen Programm zu bestehen.

Aber andererseits:

Ja, es stimmt, wir haben den Bogen überspannt, wir haben Fehler gemacht. […] Weil wir es, erst einmal an die Macht gekommen, vernachlässigt haben, für diese Ideale auch konkret einzutreten und sie zu vermitteln, und zwar überall und immer, auch an die Honks. […]

Freiheitliche Politik kommt nicht weit, wenn sie sich auf Macht kapriziert. Sie darf ihre Prinzipien auf keinen Fall aufgeben. Aber sie muss ihre Prinzipien anderen vermitteln. Wenn ihr das nicht gelingt, wird sie verlieren. […] Vermittlung ist das wahre Radikalsein.“

Antje Schrupp, Journalistin und Politikwissenschaftlerin, Bloggerin. Lebt in Frankfurt am Main. Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und evangelischen Theologie in Frankfurt, seit 1992 Magistra Artium und seit 1999 Dr. phil. Redakteurin der Zeitung Evangelisches Frankfurt.

Mittwoch, 5. April 2017, 19.30 Uhr

Eintritt: 7 €/erm. 5 €

Internationaler Frauentag 2017

frauentag-hamburg-logoDas Hamburger Frauenbündnis lädt ein zum Internationalen Frauentag 2017 unter dem Motto Frauen Stimmen 2017“.

In Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, dass wir Frauen unsere Stimme erheben, unsere Stimme abgegeben – gemeinsam gegen Frauenfeindlichkeit und für Geschlechtergerechtigkeit!

Wir laden Sie ein zu hören, zu sehen, zu verstehen und zu genießen! Es erwartet Sie auch in diesem Jahr ein vielfältiges und spannendes Veranstaltungsangebot.

Bündnisveranstaltung: 8. März 2017, 20 Uhr bis 22 Uhr

Eine etwas andere Soiree mit nicht nur musikalischer Begleitung
Ort: Historischer Musiksaal (Gewerkschaftshaus), Besenbinderhof 57a

Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei

Hier mehr und auch zu weiteren Veranstaltungen rund um den 8. März.

One Billion Rising

Pressemitteilung:

One Billion Rising Hamburg – Fünf Jahre Protest gegen Gewalt an Frauen!

Zum fünften Mal ruft die globale Kampagne One Billion Rising zum Protest gegen Gewalt an Frauen und Mädchen auf. Mit ihrem Tanz zu der Hymne „Break the Chain“ erheben sich Frauen (und Männer) immer am Valentinstag in über 200 Ländern und in ca. 100 deutschen Städten, um die Ketten der Gewalt und des Schweigens zu brechen!

One Billion Rising ist entstanden, da bisher jede 3. Frau weltweit (= 1 Milliarde, engl.: 1 billion) Opfer von Gewalt wurde. Weltweit und auch in Deutschland werden Frauen geschlagen, vergewaltigt, genitalverstümmelt, zwangsverheiratet, zur Prostitution gezwungen, erniedrigt und unterdrückt.

Die Hamburger Veranstaltung findet statt: am 14.02.2017, 16-18 Uhr auf dem Rathausmarkt

Besonders freuen wir uns, dass Frau Katharina Fegebank – Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung – unsere Schirmherrin ist.

Zwischen 04.02. und 11.02 gibt es mehrere öffentliche Tanztrainings.

Termine: https://www.facebook.com/onebillionrisinghamburg/

One Billion Rising, das ist nicht nur ein globaler Streik und eine Einladung zum Tanz, sondern ein Akt weltweiter Solidarität, und eine Weigerung, Gewalt gegen Frauen weiter totzuschweigen und als gegeben hinzunehmen. Bis 2016 gab es kein Gesetz gegen sexuelle Belästigung!  Wir haben uns mit zahlreichen Organisationen für die Änderung des § 177 StGB eingesetzt und freuen uns, dass diese überfällige Reformierung endlich durchgesetzt wurde. Nun gilt auch in Deutschland: Nein heißt Nein!

Doch Gesetzesänderungen sind nicht ausreichend. Es muss sich noch vieles in den Köpfen ändern. Solange Männer und Frauen noch immer dem Opfer die Schuld geben, ist Gewalt gegen Frauen eine alltägliche Bedrohung.

Das internationale Motto 2017 ist: „Solidarität gegen die Ausbeutung von Frauen“

  • RISE! Erhebt Euch – gegen jede Form von Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung –

sei es sexualisiert, körperlich, psychisch oder ökonomisch.

  • DISRUPT! Unterbrecht – ausbeuterische und patriarchalische Strukturen und setzt Euch ein für eine Welt der Gleichheit, Freiheit, Würde und des Friedens.
  • CONNECT! Verbindet Euch – denn ohne Solidarität unter Frauen kann es keine Veränderungen geben. Gemeinsam sind wir stark!

Weitere Veranstaltungen/Informationen:
www.onebillionrising-hamburg.de
www.facebook.com/onebillionrisinghamburg
www.onebillionrising.org

Pressekontakt:

One Billion Rising Hamburg

Christine Verselis

Birte Lühr

E-Mail: onebillionrising.hh@gmail.com

obr.hamburg@yahoo.de

DDF – Es geht los!

© Bildnachweis: Archiv der deutschen Frauenbewegung

© Bildnachweis: Archiv der deutschen Frauenbewegung

Ab heute – 1.10.2016 – ist es so weit! Wir starten das Digitalisierungsprojekt: „Materialien der Neuen Frauenbewegung / Hamburg“ aus dem Archiv von DENKtRÄUME – im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF), finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Näheres findet ihr bei i. d. a. , unserem Dachverband der Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen im deutschsprachigen Raum. Ab 2018 wird das DDF unter www.frauenarchiv.de zugänglich sein. Projektleiterin ist Inga Müller, unsere Bibliothekarin (auch seit heute!).

Wir freuen uns!

 

 

In Gedenken an Uta

Denn ich bin ein Mensch gewesen
Und das heißt eine Kämpferin sein.

(frei nach Goethe)

Bild zeigt 1 Person

Erst jetzt haben wir davon erfahren: Am Sonntag, den 24.07.2016, wurde Uta Segler tot in ihrer Wohnung aufgefunden.

Wir haben sie über Jahrzehnte als engagierte Streiterin für den Feminismus gekannt, auf unseren Veranstaltungen und anderswo … unermüdlich neugierig und immer an Diskussionen interessiert, zuletzt noch bei der Veranstaltungsreihe zum 8. März: Wer braucht Feminismus?

Uta ist 79 Jahre alt geworden.

Nachruf von Jürgen Voss –  Nachruf auf indymedia

Vernissage: Wer braucht Feminismus?

Vernissage der Ausstellung: Wer braucht Feminismus? am 18.2.2016 im Mercado

One Billion Rising: 14.2.2016

Aufruf zu ONE BILLION RISING am 14. Februar

„Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Gräuel.

Am 14. Februar läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.
Macht alle mit!

Eine Milliarde (one billion) tanzender Frauen. Das ist eine Revolution!

ONE BILLION RISING … ist ein globaler Streik, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit.

ONE BILLION RISING…das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.

ONE BILLION RISING…zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.“

Auch in Hamburg geht’s wieder los mit Tanzen:

„ONE BILLION RISING…zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Am 06.02. treffen wir uns um die eigens entwickelte Choreografie zu der Musik Break the Chain (Zerbrich die Ketten) von Tena Clark einzuüben. Die Hymne der Kampagne. ☺

Und am 14.02. geht es dann gemeinsam auf die Strasse in der City in Altona und in der Schanze. Die Orte werden noch bekannt gegeben.

WE ARE RISING!“

50. Treffen in Luxemburg

Wir waren dabei!

50. Jahrestagung deutschsprachiger Frauen-/ Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen vom 5. bis 8. November 2015 in Luxemburg


Foto: Ute Weller

Unter dem Motto „Recherche-Forschung-Vermittlung: Warum wir machen was wir tun“ fand vom 5. bis 8. November die 50. Archivetagung des i.d.a Dachverbandes in Luxemburg statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Frauen- und Genderbibliothek Cid | Fraen an Gender in Luxemburg. Expertinnen aus 35 Einrichtungen tauschten ihr Fachwissen in unterschiedlichen Arbeitsgruppen, Workshops und Diskussionsrunden aus.
Eröffnet wurde die Tagung von der CID Präsidentin Josée Kappweiler. Anschließend folgten Grußworte vom luxemburgischen Kulturministerium, vertreten durch die Leiterin der luxemburger Nationalbibliothek Monique Kieffer und von der Schöffin der Stadt Luxemburg Colette Mart. Feierlicher Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung war die Präsentation des META Online-Kataloges, der nach 3 Jahren Projektlaufzeit erstmals die Sichtung des Bestandes des Dachverbandes von 30 Einrichtungen für interessierte Nutzer_innen ermöglicht. Auch Radio Luxemburg berichtete von der Veranstaltung und interviewte i.d.a.-Vorstandsfrau Sabine Balke zum META-Katalog. Der Bericht kann hier aufgerufen werden: http://www.rtl.lu/letzebuerg/730221.html