DDF – Es geht los!

© Bildnachweis: Archiv der deutschen Frauenbewegung

© Bildnachweis: Archiv der deutschen Frauenbewegung

Ab heute – 1.10.2016 – ist es so weit! Wir starten das Digitalisierungsprojekt: „Materialien der Neuen Frauenbewegung / Hamburg“ aus dem Archiv von DENKtRÄUME – im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF), finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Näheres findet ihr bei i. d. a. , unserem Dachverband der Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen im deutschsprachigen Raum. Ab 2018 wird das DDF unter www.frauenarchiv.de zugänglich sein. Projektleiterin ist Inga Müller, unsere Bibliothekarin (auch seit heute!).

Wir freuen uns!

 

 

In Gedenken an Uta

Denn ich bin ein Mensch gewesen
Und das heißt eine Kämpferin sein.

(frei nach Goethe)

Bild zeigt 1 Person

Erst jetzt haben wir davon erfahren: Am Sonntag, den 24.07.2016, wurde Uta Segler tot in ihrer Wohnung aufgefunden.

Wir haben sie über Jahrzehnte als engagierte Streiterin für den Feminismus gekannt, auf unseren Veranstaltungen und anderswo … unermüdlich neugierig und immer an Diskussionen interessiert, zuletzt noch bei der Veranstaltungsreihe zum 8. März: Wer braucht Feminismus?

Uta ist 79 Jahre alt geworden.

Nachruf von Jürgen Voss –  Nachruf auf indymedia

Vernissage: Wer braucht Feminismus?

Vernissage der Ausstellung: Wer braucht Feminismus? am 18.2.2016 im Mercado

Wer braucht Feminismus?

Ausstellung und Veranstaltungen:

imagesIn der Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“ werden Motive der gleichnamigen Kampagne gezeigt. Ziel der Aktion ist es, einen Beitrag zum Imagewandel des Feminismus zu leisten und sich für Frauenrechte und Gleichstellung stark zu machen. Vom 18.2. bis 9.3.2016 ist die Ausstellung im Einkaufszentrum Mercado zu sehen. Die von Jasmin Mittag konzipierte Ausstellung war vorher in Hannover, Berlin, Halle und anderen Städten. Die Fotos zeigen sehr individuelle Antworten auf die Frage, wer Feminismus braucht, bzw. warum Feminismus gebraucht wird: „Weil Gleichstellung nicht vom Himmel fällt“, „Weil zu viele Frauen auf der Welt Gewalt erfahren“ und „Weil Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht und Herkunft noch immer keine Selbstverständlichkeit ist!”, so lauten einige der Statements. Über 1000 ganz individuelle Statements sind inzwischen zusammengekommen. Einen Teil davon wollen wir im Rahmen der Ausstellung zeigen und mit alten Vorurteilen aufräumen. Denn die persönlichen Aussagen zeigen ein Bild fernab der Klischees vom Feminismus. Wir laden alle ein, (sich) ein eigenes Bild vom Feminismus zu machen.

Donnerstag, 18. Februar 2016 bis Mittwoch 9. März 2016

im Mercado, (beim Bahnhof Altona) Ottenser Hauptstraße 10, 22765 Hamburg

Eintritt: frei!
Die Vernissage findet am 18.02.2016 um 11.00 Uhr im Mercado statt. Gäste: Jasmin Mittag (Initiatorin der Ausstellung), Katharina Fegebank (Senatorin für Gleichstellung und Zweite Bürgermeisterin) und weitere. Musik: Invitation

Finissage am 09.03.2016 um 18.00 Uhr im Mercado. Mit Yasmin Hafedh (Wien, feministischer Rap und Slam Poetry) und weiteren Gästen …

wbf_clara

Creator: Jasmin Mittag. All rights reserved.

Im Rahmen der Ausstellung bieten wir ein Rahmenprogramm zu feministischen Themen, wie z.B. Frauen in der Arbeitswelt, aktuelle Bedeutung von Feminismus, Dialog der Generationen, Solidarität und Feminismus sowie alltäglicher Sexismus und wie dagegen vorgegangen werden kann.

 


Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“

18.02.2016, 11 Uhr: Vernissage im Mercado

21.02.2016, 12 Uhr: Feministische Solidarität mit Geflüchteten. Polit-Brunch in Koop. m. filia. Mit Vertreter_innen von Women in Exile, Lampedusa in Hamburg und der Queer Refugeess Support-Gruppe,  Moderation: Tanja Chawla (Sozialökonomin, Supervisorin)
Ort: Saal der W3 Nernstweg 34

24.02.2016, 18 Uhr: Was tun bei Sexismus im Alltag und im Netz? Workshop
in Koop. m. Frauenwerk der Nordkirche. Mit Melanie Trommer (Köln, Bloggerin, Soziologin)
Ort: Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54

28.02.2016, 14 Uhr: „Wir kennen eben niemanden“ – weißen Feminismus kritisch hinterfragen & verändern. Workshop in Koop. m. filia Mit Julia Lemmie (Trainerin, Coach und Performerin)
Ort: Saal der W3, Nernstweg 34

29.02.2016, 19 Uhr: Wie kommt der Feminismus endlich in die Arbeitswelt? Diskussionsveranstaltung in Koop. m. FLAKS. Mit Prof. Dr. Ingrid-Kurz-Scherf (Politikwiss.), Sandra Goldschmidt (verdi Hamburg), Angelika Hunttgeburth (Dolle Deerns e. V.)
Ort: FLAKS, Alsenstraße 33

03.03.2016, 19.30 Uhr: Feminismus heute: Was brauchen und was wollen wir?, Diskussionsveranstaltung mit Mithu L. Sanyal (Autorin, Journalistin), Julia Korbik (Autorin, Journalsitin), Hengameh Yaghoobifarah (MISSY MAGAZINE)
Ort: Bücherhalle Altona im Mercado

06.03.2016, 12 Uhr: Feminismus – ein Dialog der Generationen. Polit-Brunch in Koop. m. DENKtRÄUME. Moderation: Katrin Jäger (Journalistin)
Ort: hamburger frauenbibliothek, Grindelallee 43

09.03.2016, 18 Uhr: Finissage der Ausstellung im Mercado

Die Ausstellung und das Rahmenprogramm werden durchgeführt von:

DENKtRÄUME, umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.,
W3 Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Zentrum Genderwissen der Universität Hamburg, Interkulturelles Forum Hamburg

Für einen ersten Eindruck zu der Ausstellung siehe hier.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

One Billion Rising: 14.2.2016

Aufruf zu ONE BILLION RISING am 14. Februar

„Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Gräuel.

Am 14. Februar läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.
Macht alle mit!

Eine Milliarde (one billion) tanzender Frauen. Das ist eine Revolution!

ONE BILLION RISING … ist ein globaler Streik, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit.

ONE BILLION RISING…das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.

ONE BILLION RISING…zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.“

Auch in Hamburg geht’s wieder los mit Tanzen:

„ONE BILLION RISING…zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Am 06.02. treffen wir uns um die eigens entwickelte Choreografie zu der Musik Break the Chain (Zerbrich die Ketten) von Tena Clark einzuüben. Die Hymne der Kampagne. ☺

Und am 14.02. geht es dann gemeinsam auf die Strasse in der City in Altona und in der Schanze. Die Orte werden noch bekannt gegeben.

WE ARE RISING!“

50. Treffen in Luxemburg

Wir waren dabei!

50. Jahrestagung deutschsprachiger Frauen-/ Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen vom 5. bis 8. November 2015 in Luxemburg


Foto: Ute Weller

Unter dem Motto „Recherche-Forschung-Vermittlung: Warum wir machen was wir tun“ fand vom 5. bis 8. November die 50. Archivetagung des i.d.a Dachverbandes in Luxemburg statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Frauen- und Genderbibliothek Cid | Fraen an Gender in Luxemburg. Expertinnen aus 35 Einrichtungen tauschten ihr Fachwissen in unterschiedlichen Arbeitsgruppen, Workshops und Diskussionsrunden aus.
Eröffnet wurde die Tagung von der CID Präsidentin Josée Kappweiler. Anschließend folgten Grußworte vom luxemburgischen Kulturministerium, vertreten durch die Leiterin der luxemburger Nationalbibliothek Monique Kieffer und von der Schöffin der Stadt Luxemburg Colette Mart. Feierlicher Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung war die Präsentation des META Online-Kataloges, der nach 3 Jahren Projektlaufzeit erstmals die Sichtung des Bestandes des Dachverbandes von 30 Einrichtungen für interessierte Nutzer_innen ermöglicht. Auch Radio Luxemburg berichtete von der Veranstaltung und interviewte i.d.a.-Vorstandsfrau Sabine Balke zum META-Katalog. Der Bericht kann hier aufgerufen werden: http://www.rtl.lu/letzebuerg/730221.html

Veranstaltungstipp: Hausarbeit/Feminismen/Migration

Geister der (Haus-)Arbeit – Zur Verschränkung von Feminismen und Migration

Braucht es noch Feminismus? Frauen haben doch die Möglichkeit zu studieren und zu arbeiten, sind unabhängig und emanzipiert – soweit der allgemeine Konsens. Doch mehren sich in den letzten Jahren viele Stimmen zur Aktualität feministischer Forderungen.

Insbesondere die Hausarbeit und ihre globale Neuordnung werfen neue Fragestellungen auf. Zu welchem Anteil ist die Hausarbeit Arbeit aus Liebe? Wie wird diese Arbeit heute erledigt? Auf wessen Kosten werden Freiräume erkämpft? Und welchen Wert hat die Hausarbeit in ihrer globalen Neuordnung?

Veranstaltet von der W3 in Kooperation mit der Queer AG und dem Feministischen Institut Hamburg – mit finanzieller Unterstützung vom Zentrum GenderWissen und der Queer AG

 Do, 12.02.2015, 19:30
Film
Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus
Do, 26.02.2015, 19:30
LesungOrt: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Nernstweg 32 – 34
22765 Hamburg

Karin wurde geehrt!

Karin Schönewolf wurde für ihr frauenpolitisches Engagement geehrt

karin

Die 4. Welle des Feminismus

Ein interessanter Artikel zur jetzt schon 4. Welle des Feminismus von den streitbaren Störenfriedas: