Wer braucht Feminismus?

Ausstellung und Veranstaltungen:

imagesIn der Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“ werden Motive der gleichnamigen Kampagne gezeigt. Ziel der Aktion ist es, einen Beitrag zum Imagewandel des Feminismus zu leisten und sich für Frauenrechte und Gleichstellung stark zu machen. Vom 18.2. bis 9.3.2016 ist die Ausstellung im Einkaufszentrum Mercado zu sehen. Die von Jasmin Mittag konzipierte Ausstellung war vorher in Hannover, Berlin, Halle und anderen Städten. Die Fotos zeigen sehr individuelle Antworten auf die Frage, wer Feminismus braucht, bzw. warum Feminismus gebraucht wird: „Weil Gleichstellung nicht vom Himmel fällt“, „Weil zu viele Frauen auf der Welt Gewalt erfahren“ und „Weil Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht und Herkunft noch immer keine Selbstverständlichkeit ist!”, so lauten einige der Statements. Über 1000 ganz individuelle Statements sind inzwischen zusammengekommen. Einen Teil davon wollen wir im Rahmen der Ausstellung zeigen und mit alten Vorurteilen aufräumen. Denn die persönlichen Aussagen zeigen ein Bild fernab der Klischees vom Feminismus. Wir laden alle ein, (sich) ein eigenes Bild vom Feminismus zu machen.

Donnerstag, 18. Februar 2016 bis Mittwoch 9. März 2016

im Mercado, (beim Bahnhof Altona) Ottenser Hauptstraße 10, 22765 Hamburg

Eintritt: frei!
Die Vernissage findet am 18.02.2016 um 11.00 Uhr im Mercado statt. Gäste: Jasmin Mittag (Initiatorin der Ausstellung), Katharina Fegebank (Senatorin für Gleichstellung und Zweite Bürgermeisterin) und weitere. Musik: Invitation

Finissage am 09.03.2016 um 18.00 Uhr im Mercado. Mit Yasmin Hafedh (Wien, feministischer Rap und Slam Poetry) und weiteren Gästen …

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Creator: Jasmin Mittag. All rights reserved.

Im Rahmen der Ausstellung bieten wir ein Rahmenprogramm zu feministischen Themen, wie z.B. Frauen in der Arbeitswelt, aktuelle Bedeutung von Feminismus, Dialog der Generationen, Solidarität und Feminismus sowie alltäglicher Sexismus und wie dagegen vorgegangen werden kann.

 


Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“

18.02.2016, 11 Uhr: Vernissage im Mercado

21.02.2016, 12 Uhr: Feministische Solidarität mit Geflüchteten. Polit-Brunch in Koop. m. filia. Mit Vertreter_innen von Women in Exile, Lampedusa in Hamburg und der Queer Refugeess Support-Gruppe,  Moderation: Tanja Chawla (Sozialökonomin, Supervisorin)
Ort: Saal der W3 Nernstweg 34

24.02.2016, 18 Uhr: Was tun bei Sexismus im Alltag und im Netz? Workshop
in Koop. m. Frauenwerk der Nordkirche. Mit Melanie Trommer (Köln, Bloggerin, Soziologin)
Ort: Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54

28.02.2016, 14 Uhr: „Wir kennen eben niemanden“ – weißen Feminismus kritisch hinterfragen & verändern. Workshop in Koop. m. filia Mit Julia Lemmie (Trainerin, Coach und Performerin)
Ort: Saal der W3, Nernstweg 34

29.02.2016, 19 Uhr: Wie kommt der Feminismus endlich in die Arbeitswelt? Diskussionsveranstaltung in Koop. m. FLAKS. Mit Prof. Dr. Ingrid-Kurz-Scherf (Politikwiss.), Sandra Goldschmidt (verdi Hamburg), Angelika Hunttgeburth (Dolle Deerns e. V.)
Ort: FLAKS, Alsenstraße 33

03.03.2016, 19.30 Uhr: Feminismus heute: Was brauchen und was wollen wir?, Diskussionsveranstaltung mit Mithu L. Sanyal (Autorin, Journalistin), Julia Korbik (Autorin, Journalsitin), Hengameh Yaghoobifarah (MISSY MAGAZINE)
Ort: Bücherhalle Altona im Mercado

06.03.2016, 12 Uhr: Feminismus – ein Dialog der Generationen. Polit-Brunch in Koop. m. DENKtRÄUME. Moderation: Katrin Jäger (Journalistin)
Ort: hamburger frauenbibliothek, Grindelallee 43

09.03.2016, 18 Uhr: Finissage der Ausstellung im Mercado

Die Ausstellung und das Rahmenprogramm werden durchgeführt von:

DENKtRÄUME, umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.,
W3 Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Zentrum Genderwissen der Universität Hamburg, Interkulturelles Forum Hamburg

Für einen ersten Eindruck zu der Ausstellung siehe hier.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

One Billion Rising: 14.2.2016

Aufruf zu ONE BILLION RISING am 14. Februar

„Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Gräuel.

Am 14. Februar läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.
Macht alle mit!

Eine Milliarde (one billion) tanzender Frauen. Das ist eine Revolution!

ONE BILLION RISING … ist ein globaler Streik, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit.

ONE BILLION RISING…das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.

ONE BILLION RISING…zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.“

Auch in Hamburg geht’s wieder los mit Tanzen:

„ONE BILLION RISING…zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Am 06.02. treffen wir uns um die eigens entwickelte Choreografie zu der Musik Break the Chain (Zerbrich die Ketten) von Tena Clark einzuüben. Die Hymne der Kampagne. ☺

Und am 14.02. geht es dann gemeinsam auf die Strasse in der City in Altona und in der Schanze. Die Orte werden noch bekannt gegeben.

WE ARE RISING!“

Lesung mit Anja Röhl

Nochmal eine lange Lesung in Hamburg:

RoehlAnja Röhl liest über 1 1/2 Stunden aus ihrem Buch: „Die Frau meines Vaters – Erinnerungen an Ulrike Meinhof“ im Lola in HH-Bergedorf. Anlässlich des 81. Geburtstages einer der der engagiertesten Journalistinnen der jungen Bundesrepublik, beschreibt Anja Röhl aus Kindersicht die Adenauerzeit und die junge anbrechende Aufbruchsstimmung in der BRD in den 50er/60er Jahren.

Am 8.10.15 in Hamburg-Bergedorf, um 20 Uhr im LOLA – Kulturzentrum, Lohbrügger Landstr. 8 , 21031 Hamburg, anmelden und Plätze sichern unter: 040-724 77 35

Bunt gegen Nazis

Auch die Hamburger Sprechtheater demonstrieren:

Hamburg – bunt gegen Nazis (12.9.2015).  Schauspielhaus / Ohnsorg-Theater / Thalia …

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Und hier noch ein paar Eindrücke von der Demo (vom Hachmannplatz über die Mönckebergstraße zur Alster) und von der Kundgebung auf dem Rathausmarkt …

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Veranstaltungstipp: Merle Kröger liest aus „Havarie“

krögerDie Berliner Autorin und Filmemacherin Merle Kröger kommt nach Hamburg und stellt ihren aktuellen Kriminalroman HAVARIE vor.

HARBOUR FRONT LITERATURFESTIVAL

Mittwoch, 9. September 2015, 21 Uhr

Moderation: Else Laudan (Verlegerin Argument Verlag) Cap San Diego, Überseebrücke, 20459 Hamburg

Eintritt 13 Euro

 

Online-Kartenverkauf: http://harbourfront-hamburg.com/veranstaltung/merle-kroeger

Ein Meer, vier Schiffe, elf Wirklichkeiten In einer windigen Nacht steigen zwölf Männer in ein Schlauchboot, versuchen Spaniens Küste zu erreichen. Unter dem dunklen Himmel zieht ein gewaltiges Kreuzfahrtschiff dahin. Ein irischer Frachter verlässt den algerischen Hafen mit leeren Containern an Bord. Und in Cartagena ankert der einsatzbereite Kreuzer der Seenotrettung. Im Hafen von Oran liegt der alte Frachter Siobhan aus Dublin zum Auslaufen bereit. Der ukrainische Ingenieur überwacht das Zollprozedere. Lalita Masarangi, Security Officer auf dem Kreuzfahrtschiff Spirit of Europe, hat nicht viel Spielraum für Privatleben. Trotzdem forscht sie nach, als der Bandleader verschwindet. Sie kann das nicht einfach auf sich beruhen lassen. Plötzlich unterbricht der Luxusliner seine Fahrt und meldet der spani­schen Küstenwache ein manövrierunfähiges Schlauchboot mit Flüchtlingen. Laut Seerecht muss die Spirit of Europe bei dem havarierten Zodiac bleiben, bis der Seenotrettungskreuzer eintrifft. Passagiere drängen sich an der Reling, machen Handyfotos, filmen. Fünfzehn Decks tiefer in der Wäscherei spielt sich ein Drama ab, von dem die zahlenden Gäste an Bord nichts bemerken. Und Lalita sucht noch immer nach dem philippinischen Musiker …

Das Mittelmeer: Ferienparadies, Wiege der Kultur, Burggraben der Festung Europa. Merle Krögers Roman ist ein messerscharfes Porträt heutiger Lebensweisen und ein seetüchtiger Politthriller. »Die fiktive Geschichte einer schicksalhaften Begegnung auf dem Meer, erzählt aus der Perspektive von elf Menschen aus aller Welt. In ihrem fesselnden, elegant konstruierten Roman meistert Merle Kröger den Spagat zwischen Realität und Fiktion. Wer ihn liest, wird in Zukunft genauer hinschauen – und vielleicht auch die Menschen hinter den Nachrichtenbildern näher an sich heranlassen.«

ARD, Titel Thesen Temperamente

Trauer um Karin

karin wWir trauern um

Karin Wilsdorf,

die am 12.6.2015 verstorben ist.

Sie war (Mit-)Gründerin vom Café Endlich, vom Frauenhotel Hanseatin, initiierte Grupo Salon und die legendären Frauenbälle. Und sie ist uns als immer streitbare Feministin in Erinnerung.

Die DENKtRÄUMErinnen

Elsbeth Müller, Karin Schönewolf, Reingard Wagner

Trauer um Monika

monikaDiese Nachricht erreichte uns von Intervention und wir schließen uns traurig an:

Monika Miskalla ist auf ihre letzte große Reise gegangen.

Am Freitag, den 5. Juni schlief Monika friedlich zu Hause ein. Wir sind erschüttert und sehr traurig über ihren unerwarteten Tod.

Wir verlieren eine Freundin, eine Lebensgefährtin, die Mutter, eine Interventionista, die Tresenschlampe, das Maskottchen der Lesbenscene.

Monika wird in aller Stille beerdigt.

Annelie und Bea