Meta-Datenbank

Projekt META

Wissen bündeln – Bestände sichtbar machen

Seit mehreren Jahrzehnten schon sammeln und erhalten Frauen- und Lesbenarchive die einzigartigen Schätze der Frauenbewegung in all ihrer Vielfalt. Mit dem Fokus „Frauengeschichte“ leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Geschichtsschreibung und fungieren als das Gedächtnis der Frauenbewegungen.

Die Frauen-, Lesben- und Genderbibliotheken sammeln und dokumentieren die genderspezifische Wissensproduktion und bieten sie geordnet für Studium, Wissenschaft und Forschung an.

Das Projekt META hat zwei Ziele:

  1. Zum einen soll der Austausch der Einrichtungen untereinander und die Darstellung nach außen mit Hilfe einer Internetseite bzw. eines Webportals gebündelt werden. In jeder Einrichtung wirken Expert_innen, deren Wissen für die Frauengeschichte und Geschlechterforschung von enormer Bedeutung ist.
  2. Zum anderen sollen die Archiv- und Bibliotheksbestände der ca. 40 Einrichtungen, die im i.d.a.-Dachverband organisiert sind, in Form einer zentralen Nachweisdatenbank im Internet recherchierbar werden. Damit wollen wir die Sichtbarkeit der Bestände der Lesben- und Frauenarchive sowie der Frauen- und Genderbibliotheken verbessern. Wissenschaft und Forschung bekommen auf diese Weise einen schnellen, direkten und umfassenden Zugang zu den Erkenntnissen der Frauen- und Geschlechterforschung.

Im Ergebnis eines dreijährigen Projektes wird eine Kommunikationsplattform und eine zentrale Nachweisdatenbank aufgebaut. Damit soll die Informationsversorgung zur Lesben- und Frauengeschichte sowie Geschlechterforschung effektiver und technisch zeitgemäß gestaltet werden.

Dieses Projekt wird gefördert vom: