Präsentation unseres DDF-Projektes

Näheres folgt!

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Donnerstag, 7. September 2017, 18.30 Uhr

In unseren Räumen:

Weibliche Traditionen rund um Sterben und Tod

Kurzvortrag im Rahmen der Informationsveranstaltung zu der Ausbildung für Frauen „Seelfrau. Trauer-, Sterbe- und Seelenbegleiterin“

Dienstag, 12. September 2017, 19.00 Uhr

In der deutschen und europäischen Trauer- und Sterbekultur bewegt sich einiges. Ob zum Besseren oder Schlechteren ist teilweise strittig oder eine Frage des Geschmacks. Dass sich etwas verändert war und ist nötig und sicherlich auch dem neu erstarkenden Einfluss von Frauen zu verdanken. Bis vor wenigen Jahren waren Frauen beispielsweise als Bestatterinnen kaum vorstellbar und hatten sich in einer reinen Männerdomäne zu behaupten. Frauen haben historisch aber eine entscheidende und teilweise vergesse Rolle im Umgang mit Sterbenden, Hinterbliebenen und in der Versorgung von Verstorbenen gespielt.

seelfrauAndrea Martha Becker, Referentin und Leiterin der Ausbildung, wirft ein Schlaglicht auf einige dieser weiblichen Traditionen z.B. der Seelfrauen und leitet dann über zu der seit 2010 bestehenden gleichnamigen Ausbildung für Frauen. Die Ausbildung ist an neuesten Ansätzen der Trauer- und Sterbebegleitung orientiert und knüpft gleichzeitig an altes Frauenwissen an.

 Eintritt frei!

 Eine Anmeldung ist wünschenswert aber nicht zwingend.

In unseren Räumen:

Die schwere Last der Mütter und die Auswirkungen auf die Töchter

Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel und der Zweite Weltkrieg in der Familienbiografie

Als Kind oder Jugendliche haben Frauen Flucht, Vertreibung, sexuelle Gewalt, Hungersnot und/oder den Tod geliebter Menschen erleben oder ansehen müssen. Dieses erlebte Leid liegt häufig im Verborgenen eingehüllt in einem Mantel des Schweigens. Oft musste die gesamte psychische Kraft mobilisiert werden, um Krieg und Nachkriegsjahre durchzustehen. In diesem Vortrag zeigt die Referentin Monika Richter auf, wie das Erlebte noch heute auf die Lebensqualität sowie die Mutter/Tochterbeziehung wirken kann und dass die Erkenntnis darüber entlastend ist.

Im Anschluss an den Vortrag – und nach der Vorstellung des Gruppenangebotes – lädt eine Gesprächsrunde zum Austausch ein.

Eine Literaturliste zur Vertiefung rundet den Abend ab.

Donnerstag, 21. Sept. 2017, 19.30 Uhr

Kosten: 5,00 Euro

 
 
Zu dieser Veranstaltung gibt es nachfolgend das Gruppenangebot „Familienbiografie“ für Frauen:

Jeweils am Donnerstag am 28.09., 19.10., 26.10., 16.11., 23.11. sowie am 14.12.2017, 19:00 – 21:30 Uhr, Kosten: 130,00 Euro inkl. Material (für das Gruppenangebot ist eine Anmeldung unter Richter.Referentin@web.de erforderlich)

Monika Richter

Monika Richter,

freiberufliche Referentin, Vorträge, Beratungen, Seminare und Projektentwicklungen

Themen:
  • Transgenerationale Kriegstraumata in der Familienbiografie
  • Familiengeheimnisse und Tabus
  • Gesprächsgruppenleitung/Moderation
  • Neustart mit 60 – erfolgreich mit 80 Jahren
  • Die Sprache des Erfolgs

„Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“

Die Krise der heutigen Ökonomie oder Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können

Die Autorin Ulrike Herrmann stellt ihr Buch vor (Westend-Verlag 2016)

» Die herrschende ökonomische Lehre bildet nicht die Realität ab. Bereits bei Smith, Marx und Keynes hingegen findet sich fast alles, um unser Wirtschaftssystemzu verstehen.«

„Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Schon Kinder stellen diese Fragen – aber die Ökonomen können sie nicht beantworten. Viele basteln an theoretischen Modellen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Leider kosten die Irrtümer der Ökonomen nicht nur Milliarden, sondern sogar Menschenleben. Wer verstehen will, was falsch läuft, muss die Klassiker kennen: Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes. Sie werden an den Universitäten kaum, falsch oder gar nicht mehr gelehrt. Dabei haben diese drei Theoretiker die besten Antworten gegeben. Man muss sie neu entdecken.“ (Westend Verlag)

ulrike_herrmannUlrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der taz – die tageszeitung. Sie ist ausgebildete Bankkauffrau und hat Geschichte und Philosophie an der FU Berlin studiert. Von ihr stammen unter anderem die Bestseller „Der Sieg des Kapitals“ (Piper 2015) sowie „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung (Westend 2016)

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Eintritt: 7 €/erm. 5 €

In Kooperation mit umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e. V.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

„Es sind die kleinen Facetten des Furchtbaren, die so erschüttern“

treuenfeldAndrea von Treuenfeld stellt ihr neues Buch vor:

„Erben des Holocaust.
Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“

Gütersloh 2017

Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter befragt: Nina Ruge, Ilja Richter, Marcel Reif, Josef Schuster, Rahel Salamander, Andrew Ranicki, Andreas Nachama u. v. m.

 

Welche Erfahrungen machten die Kinder jener Menschen, die den Holocaust überlebten? Wie prägend waren die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Konzentrationslager und die ermordete Familie? Und was bedeutete deren Neuanfang im Land der Täter für das eigene Leben?

Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2017, 224 Seiten, 19,99 €

Mittwoch, 15. November 2017, 19.30 Uhr

Andrea von Treuenfeld hat Publizistik und Germanistik studiert und als Kolumnistin, Korrespondentin und Leitende Redakteurin u.a. bei der Welt am Sonntag gearbeitet. Heute lebt sie in Berlin und schreibt als freie Journalistin Porträts und Biografien.

Eintritt: 7 €/erm. 5 €

In Koop mit Frauenwerk der Nordkirche und dem Referat für christlich-jüdischen Dialog

 

Geschlechtergerechtigkeit und Religion

Geschlechterrollen bei Deutschen und Zuwanderern christlicher und muslimischer Religionszugehörigkeit

Die „BAMF-Geschlechterrollenstudie 2013″ beschäftigt sich mit der Frage nach Geschlechtergerechtigkeit. Die Untersuchung hat die Deutsche Islamkonferenz begleitet. Untersucht wird, inwieweit bei muslimischen und christlichen Zuwanderern hierarchische Geschlechterbeziehungen befürwortet und im Alltag praktiziert werden.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bei allen befragten Gruppen die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern einen fest verankerten Grundwert darstellt und nicht zur Diskussion steht. Die Ansichten über die Rollen, die Frauen und Männer in der Familie sowie in Haushalt und Beruf übernehmen sollten, variieren dagegen deutlich stärker.
Sowohl die Mehrheit der Muslime als auch der Christen befürworten eine Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Somit herrscht insgesamt ein klares Bekenntnis zur Geschlechtergerechtigkeit vor.

Eine der Autorinnen der Studie stellt die Ergebnisse vor.

El-MenouarYasemin El-Menouar

Projektleiterin der Studie „Religionsmonitor 2017″ bei der Bertelsmannsstiftung; Studium der Soziologie und Islamwissenschaften (Magister) Köln (2002)

Publikationen

Mittwoch, 29. November 2017, 19.30 Uhr

Ort: DBildergebnis für nordkirche frauenwerkorothe-Sölle-Haus, Königstr. 54, Hamburg-Altona

Eine Kooperationsveranstaltung mir dem Frauenwerk der Nordkirche