Unsere nächste Veranstaltung 30.9.18:

Ich bin, du bist … oder die Herausforderungen des Übersetzens für Geflüchtete

Zum Tag der Übersetzer_innen am 30.9.2018: Ausschnitte aus Die undankbare Fremde von Irena Brezna in vielfältigen Stimmen

Der in sieben Sprachen übersetzte Text wird in Ausschnitten von der Autorin Irena Brežná selbst und von einigen Muttersprachlerinnen bzw. Übersetzerinnen vorgelesen und diskutiert.

breznaZum einen ist Die undankbare Fremde die Geschichte einer jungen Frau, die 1968 aus der CSSR in die Schweiz emigriert und dort versucht, sich zurechtzufinden, auch sprachlich. Zum anderen werden die Geschichten vieler Menschen, die in der Schweiz Asyl suchen und für die die Protagonistin übersetzt, erzählt.

Die Herausforderungen und Schwierigkeiten des Übersetzens werden im Mittelpunkt dieser Lesung stehen.

Mit einem interkulturellen Buffet wird für das leibliche Wohl gesorgt.

Sonntag, 30. September 2018, 17.00 Uhr

Eintritt: 5 €

 Irena Brežná wurde 1950 in Bratislava geboren. Nach der Okkupation der Tschechoslowakei 1968 emigrierte sie mit den Eltern in die Schweiz. An der Universität Basel schloss sie ihr Studium in Slawistik, Philosophie und Psychologie ab. Sie arbeitete als Journalistin für deutschsprachige Medien, auch als Kriegsreporterin. Zudem war sie Psychologin, Dolmetscherin, Russischlehrerin, Menschenrechtlerin und humanitäre Helferin. Sie ist Autorin von neun Büchern, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden und erhielt zwölf Preise für Publizistik und Literatur, in Deutschland, der Schweiz und der Slowakei.