Veranstaltungen 2013

Freitag, 24. Januar 2013, 19.30 Uhr

treudenfeld

 „In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel“

Lesung und Diskussion mit Andrea von Treuenfeld


Dienstag, 29. Januar 2013, 18.30 – 20.30 Uhr

 frauenphilSalonière: Gaby Loebus
Kontakt: gaby.loebus(at)web.de
Eintritt: 5 Euro
Der Salon beginnt mit einem kurzen Einführungsvortrag.
Kooperation DENKtRÄUME/FRAUENSTUDIEN HAMBURG e.V.


Dienstag, 26. Februar 2013, 18.30 – 20.30 Uhr

 frauenphilFrauen gestalten die Welt:
Das BELLA DONNA HAUS

Das BELLA DONNA HAUS in Bad Oldesloe ist ein sichtbares Zeichen für gelebte Frauenpolitik. Hier werden Visionen von einer gerechteren, menschlicheren Gesellschaft nicht nur diskutiert, sondern tatsächlich realisiert und gelebt.

Als Gästinnen: BELLA DONNA Frauen

Salonière: Gaby Loebus
Kontakt: gaby.loebus(at)web.de
Eintritt: 5 Euro
Der Salon beginnt mit einem kurzen Einführungsvortrag.
Kooperation DENKtRÄUME/FRAUENSTUDIEN HAMBURG e.V.


Freitag, 8. März 2013, 17.00 Uhr

frauentag-hamburg-logoGute Arbeit – Gutes Leben

Das Hamburger Frauenbündnis lädt ein zu einer politischen Diskussion am Internationalen Frauentag 2013 mit

Claudia Menne, Europäischer Gewerkschaftsbund

Veranstaltungsort: Universität Hamburg DWP (ehem. HWP) Hörsaal,
Von-Melle-Park 9, 20146 Hamburg

Ab 19.00 Uhr Gespräche bei Wein, Getränken und Brezeln
Jazz Invitation: Dinner Musik

Die hamburger frauenbibliothek präsentiert auf ihrem Büchertisch Historisches und Aktuelles zur Internationalen Frauenbewegung.

Mittwoch, 20. März 2013, 19.30 Uhr

Gesamtpaket_3Edition fünf

Karen Nölle erzählt über ihr Projekt „Edition fünf“ und weibliche Traditionslinien in Literatur und Verlagsgeschäft:

„Wir verlegen Bücher, die wir selbst uns im Regal oder auf dem Nachttisch wünschen, von Autorinnen, die wir vermisst haben. Weil ihre Texte unsere Herzen höher schlagen lassen, uns begeistern und uns ein bisschen klüger machen. – Jeden Herbst schnüren wir ein Fünferpaket aus bekannten und unbekannten Titeln, die allzu schnell vom Markt verschwunden sind oder denen wir mehr Beachtung wünschen, Lieblingsbücher, die unbedingt lieferbar sein sollten: eigensinnige, sinnliche, kluge Bücher, Werke deutscher Autorinnen und deutsche Übersetzungen von Autorinnen aus aller Welt. Wir meinen nicht, dass das Geschlecht des Verfassers oder der Verfasserin ein Qualitätsmerkmal von guten Texten sei. Aber was uns interessiert, sind weibliche Traditionslinien. Wir wollen lesen, was und wie Frauen erzählen. – Sie haben Wünsche, Vorschläge oderAnregungen für das Verlagsprogramm der edition fünf? Nennen Sie uns die Autorinnen und Bücher, die Sie vermissen! Schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@editionfuenf.de

Karen-Noelle

Karen Nölle, Herausgeberin. Jahrgang 1950. Literatur­übersetzerin, Lektorin, Autorin und Dozentin in Holstein. Seit 1984 freiberuflich tätig. Gut 70 Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche, mit einer Vorliebe für Autorinnen wie Andrea Barrett, Doris Lessing, Alice Munro, Barbara Trapido und Janet Frame. 2008 ausgezeichnet als BücherFrau des Jahres.

Dienstag, 26. März 2013, 18.30 – 20.30 Uhr

frauenphil


Salonière: Gaby Loebus

Frauen gestalten die Welt: Das gute Leben

Was braucht der Mensch, um ein gutes Leben zu führen?

Der Fähigkeitenansatz der amerikanischen Philosophin Martha C. Nussbaum gibt dazu eine höchst interessante Antwort und skizziert damit moralische und politische Grundlagen, damit allen Menschen ein gutes Leben möglich ist.

Kontakt: gaby.loebus(at)web.de
Eintritt: 5 Euro

Der Salon beginnt mit einem kurzen Einführungsvortrag.

Kooperation DENKtRÄUME/FRAUENSTUDIEN HAMBURG e.V.

 

Sonntag, 7. April 2013, 15.00 Uhr

Gesamtpaket_3
Erlesenes für Frauen*: Bücher-Café

Das DENKtRÄUME-Team stellt neue Bücher vor

Außerdem Tombola – Bücherflohmarkt – Kaffee+Kuchen/Tee+Torten

Ein Angebot in unseren Räumen:

Dienstag, 16. April, 19.00 Uhr

Seelische Trümmer: Der Zweite Weltkrieg in der Familienbiografie

Die Ereignise des 2. Weltkrieges wirken oft noch über Generationen bis in die Gegenwart hinein. Dies ist in den Lebensläufen vieler Kriegskinder und -enkel erkennbar. Diese Nachwirkungen sollen im Vortrag aufgezeigt werden. Zudem werde ich mein Gruppenangebot zur Vertiefung der Thematik vorgestellen, und es ist Gelegenheit für Fragen. Denn: Gespräche können entlasten, klären und verbinden. Und sogar heilen. Dieses tiefe Wissen steckt auch in unserer Sprache, wenn wir sagen: “Danke, mir geht es ausgesprochen gut!”

Monika Richter

Kosten: 5,00 €

Gruppenangebot „Familienbiografie”
07./ 14./ 21. Mai und 04./ 11./ 18. Juni 2013, jeweils 19.00 – 21.30 Uhr
Kosten: 90,00 € inkl. Material

Veranstaltungsort: „hamburger frauenbibliothek“,
Bildungs-und Gewerbezentrum „Sauerberghof“, rechts
Grindelallee 43
20146 Hamburg

Anmeldung erforderlich, bitte nur über:
Monika Richter
Telefon: 0174/ 586 86 12 oder
E-Mail: Richter.effektiv@web.de

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Mittwoch, 29. Mai 2013, 19.30 Uhr

Bei mir bist du schön

“Bei mir bist du schön …”:

Kritische Reflexionen über Konzepte von Schönheit und Körperlichkeit (Hg. Jana Reich/Dagmar Filter), 2012

Kendra Eckhorst und Birgit Görtler stellen ihre Artikel aus dem Buch vor.

 

rotessofa2Sonntag, 30. Juni 2013, 15.00 Uhr

Erlesenesfür Frauen*: Bücher-Café

Das DENKtRÄUME-Team hat sich wieder für euch umgesehen und gibt druckfrische Bücher-Tipps für den Sommer – den Urlaub – das Leben …

Außerdem gibt’s wieder eine Tombola zugunsten unseres Bücher-Etats 2013 mit tollen Preisen, einen Bücherflohmarkt und Kaffee+Kuchen/Tee+Torten – selbst gemacht und lecker!

Dienstag, 16. Juli 2013, 19.30 Uhr

FinkDagmar Fink stellt ihr Buch vor:

“Prekarität und Freiheit? Feministische Wissenschaft, Kulturkritik und Selbstorganisation” (Fink, Dagmar; Krondorfer, Birge; Prokop, Sabine; Brunner, Claudia, Hrsg., Westfälisches Dampfboot 2013)

Prekarität und Freiheit? als begriffliche Klammer eines ebenso widersprüchlichen wie komplementären Verhältnisses wird in diesem Band von AutorInnen reflektiert, die großteils aus außeruniversitären Forschungs- und Theoriebildungsrändern kommen bzw. sich an Schnittstellen von Institutionen und Selbstorganisierung (flexibel natürlich!) bewegen. Marginalisierte Arbeits-, Wissens- und Organisationsverhältnisse sind somit nicht nur Gegenstand, sondern auch Grund und Motiv der Auseinandersetzungen. Die Texte spiegeln die unterschiedlichen kategorialen Rahmungen aus Philosophie, Soziologie, Geschichte, Kulturtheorie, Kunst, Literatur- und Sprachwissenschaft, aber auch jene aus politischen und kulturellen Praxen. Thematisiert werden prekäre Freiheiten anhand von Kollektivität, Öffentlichkeit, Frauenbewegungsgeschichte, Kultur/Arbeit, Ökonomie, Migration, Wissenschaft, Sexualität, Anerkennungsweisen, Bildung, Alter, Lebensführung.

Mittwoch, 31. Juli 2013, 19.30 Uhr

Zeitgeschichte gegen den Strich gelesen:

schwerinJutta Schwerin: “Ricardas Tochter – Leben zwischen Deutschland und Israel” (2012)

Jutta Schwerin (1941 in Jerusalem geboren – vielen auch bekannt als Jutta Oesterle-Schwerin )sorgte für Schlagzeilen, als sie im Bundestag 1988 die Rede des damaligen Bundestagspräsidenten Philipp Jenninger zum 50. Jahrestag der Novemberpogrome 1938 unterbrach (sie war von 1987 bis 1990 für die Grünen Mitglied des Deutschen Bundestages). In ihrer Autobiografie erzählt sie von ihrer Kindheit in Israel und ihrem Leben in Deutschland. Doch es sind nicht nur die Etappen der bundesdeutschen Geschichte, die dieses Buch mit seiner nüchternen und präzisen Schilderung interessant machen, es ist auch die unmittelbare Vorgeschichte. Sie betrifft die Eltern Jutta Schwerins die sich in der katastrophalen politischen Situation am Ende der Weimarer Republik kennenlernen und nach Hitlers Machtergreifung beieinander bleiben, eine Flucht über die Schweiz und Prag nach Palästina, wo sie Mitte der dreißiger Jahre ankommen und ein neues Leben in einer für sie völlig fremden Umgebung beginnen müssen. – Jutta Schwerin begehrt früh auf und sucht nach einem eigenen Leben. Dabei zeigt sich wie beiläufig ein unbekannter, farbiger Ausschnitt aus der Geschichte Israels. Und ein neues Kapitel beginnt mit der Übersiedelung der Tochter Jutta Anfang der sechziger Jahre in die Bundesrepublik: Sie studiert in Stuttgart Architektur, wird Teil der 68er-Bewegung, heiratet einen SDS-Aktivisten und bekommt mit ihm drei Kinder, bekennt sich mit Mitte vierzig dazu, lesbisch zu sein, wird Abgeordnete der Grünen und tritt in den neunziger Jahren als Außenseiterin aus dieser Partei wieder aus.

Diese Veranstaltung muss leider ausfallen
und wird auf Anfang 2014 verschoben!

Sonntag, 18. August 2013, 12.00 Uhr

Polit-Café mit Croissants und Brezeln

#aufschrei – Sexismusdebatte: Strohfeuer oder Neubeginn?

Eine Diskussion mit Silke Burmester und Mina Khani

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In unseren Räumen:

Seelische Trümmer: Der Zweite Weltkrieg in der Familienbiografie

Der Erste und der Zweite Weltkrieg sowie die Nachkriegsjahre haben in vielen Familien tiefe seelische Erschütterungen verursacht. Die Nachwirkungen dieser Erschütterungen wirken oft noch über Generationen bis in die Gegenwart hinein. Dies ist in den Lebensläufen vieler Kriegskinder und -enkel erkennbar. Diese Nachwirkungen bzw. Zusammenhänge werden von der Referentin, Monika Richter, in ihrem Vortrag aufgezeigt.

Im Anschluss an den Vortrag wird das weiterführende und vertiefende Gruppenangebot “Familienbiografie”  vorgestellt.  Danach lädt eine offene Gesprächsrunde zum Austausch ein.  Denn: Gespräche können entlasten, klären und verbinden. Und sogar heilen. Dieses tiefe Wissen steckt auch in unserer Sprache, wenn wir sagen: “Danke, mir geht es ausgesprochen gut!”

Referentin: Monika Richter

Vortrag: 12. September 2013, 19.30 Uhr, Kosten: 5,00 €

Gruppenangebot „Familienbiografie“:
19./ 26. September, 10./ 17. Oktober, 07./ 21. November 2013
Jeweils 19.00–21.30 Uhr, Kosten: 90,00 € inkl. Material
Anmeldung erforderlich – nur über:
Monika Richter, Telefon: 0174/ 586 86 12 oder Richter.effektiv@web.de

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Sonntag, 15. September 2013, 12.00 Uhr

Polit-Brunch zur Bundestagswahl

breitsprecherClaudia Breitsprecher liest aus ihrem Buch „Auszeit“ (Verlag: Krug und Schadenberg, 2011): „Mit knapper Not hat die engagierte Bundestagsabgeordnete Dr. Martina Wernicke ein Attentat überlebt. Im Ferienhaus einer Mitstreiterin erholt sie sich von dem Schock und auch von dem intrigenreichen Spiel um Macht, das ihr Dasein seit Jahren bestimmt.“

Dazu Kaffee und Tee und Brezeln und Croissants …

“In ihrem Roman „Auszeit“ (Verlag Krug & Schadenberg, 2011) setzt sich die Autorin Claudia Breitsprecher mit der Frage auseinander, wie die gängigen Gepflogenheiten im System des Parlamentarismus in der Bundesrepublik Deutschland die darin Agierenden verändern. Vor dem Hintergrund realer historischer Ereignisse erzählt sie die fiktive Geschichte einer Politikerin, die nach langen Jahren ihrer Tätigkeit als Bundestagsabgeordnete Opfer eines Attentats wird, das sie knapp überlebt. Erst dieser Einschnitt in ihrem von Termindruck, Fraktionsdisziplin und Koalitionszwängen bestimmten Alltag führt dazu, dass sie sich die Zeit nimmt, ihre Entscheidungen in der Vergangenheit zu hinterfragen, die sie im Laufe ihrer Karriere allein aus taktischem Kalkül mitgetragen hat und die ihren Überzeugungen zuwiderlaufen. Dabei spürt sie, wie sie über die Jahre besessen geworden ist von ihrer Arbeit, wie sie alles Private dem Kampf um Stimmen und mediale Aufmerksamkeit geopfert hat und der Erfolg mehr und mehr zum Selbstzweck geworden ist. Sie zieht sich zur Erholung zurück ins ländliche Brandenburg, wo sie mit den Folgen der Politik konfrontiert wird, die sie mitgestaltet hat, erfährt von den Nöten der Menschen, die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen über Wasser halten müssen und die permanent bedroht sind vom Verlust; der Arbeit, der Wohnung, der Beziehungen. Auch erlebt sie das Aufkeimen des Rechtsradikalismus in einem Klima, das von Perspektivlosigkeit und Zukunftsängsten bestimmt wird und in dem die demokratischen Parteien kaum Mittel investieren, um die Bevölkerung zu erreichen, weil es sich für sie im Verhältnis des Einsatzes eigener Ressourcen zur Zahl möglicher WählerInnenstimmen nicht lohnt.”

Claudia Breitsprecher: geboren 1964 in Dülmen/NRW, aufgewachsen in Berlin, wo sie auch heute mit ihrer Frau lebt. Studium der Soziologie, Psychologie und Politik an der Freien Universität Berlin. 1991 Abschluss als Diplom-Soziologin, anschließend berufliche Tätigkeiten im Bildungs- und Sozialbereich. Heute arbeitet sie überwiegend als freiberufliche Autorin und schreibt sowohl literarische Prosa als auch Sachbücher. Mitglied der Autorinnenvereinigung und der Berlin-Brandenburger Schreibgruppe alphabettinen.

Dienstag, 24. September 2013, 18.30–20.30 Uhr

FrauenPhil

Salonière: Gaby Loebus

„Die Philosophen haben die Welt bisher nur männlich interpretiert. Es kommt aber darauf an,
sie auch weiblich zu interpretieren, um sie menschlich verändern zu können.“ (Irmtraud Morgner)

Philosophinnen denken die Welt: Simone de Beauvoir

Der Salon beginnt mit einer kurzen Einführung in Leben und Werk der Philosophin.

Eintritt. 5 € – Kontakt:gaby.loebus@web.de

Der Philosophische FrauenSalon ist eine Kooperationsveranstaltung von DENKtRÄUME und FRAUENSTUDIEN HAMBURG e.V.

Mittwoch, 9. Oktober 2013, 19.30 Uhr

Anja RDie Frau meines Vatersöhl liest aus ihrem Buch: “Die Frau meines Vaters. Erinnerungen an Ulrike” (Edition Nautilus 2013)

»Kind sein heißt allein sein, schuld sein, essen müssen, schlafen müssen, brav sein müssen. Kind sein heißt, sich nicht wehren zu können.« So erlebt Anja Röhl ihre Jugend in den 1950er und 60er Jahren. Im Arbeiterviertel Hamburg-Barmbek herrscht die Dumpfheit der Nachkriegszeit.

Die Mutter, als geschiedene Alleinerziehende geächtet, ist erst spätabends zu Hause; der Vater, übergriffig und manipulierend, aber von der linken Schickeria hofiert, kommt nur unzuverlässig; die Altnazi-Großeltern bieten bei kurzen Besuchen noch die meiste Wärme. Doch als sie fünf Jahre alt ist, stellt ihr ihr Vater, der Konkret-Verleger Klaus Rainer Röhl, seine neue Freundin vor: Ulrike Meinhof. Für das Kind ist sie die einzige Erwachsene, die es wirklich versteht, die für es gegen den Vater Partei ergreift, bei der es keine Angst haben muss vor Strafe und bei der es sich zugehörig fühlt.

Die Dankbarkeit für diese Erfahrung prägt auch die Beziehung zu Ulrike Meinhof nach deren Trennung von Mann und Kindern. Anja Röhl bleibt ihr verbunden, besucht sie im Gefängnis, schreibt ihr Briefe, allen Anfeindungen zum Trotz und obwohl sie Ulrikes politische Positionen nicht teilt. Ein Dokument der Zeit- und Mentalitätsgeschichte der frühen Bundesrepublik, aus der Perspektive eines Mädchens erzählt.

Roehl_AnjaJutta_Ditfurth_130_AAnja Röhl, geboren 1955 in Hamburg, Tochter aus erster Ehe von Klaus Rainer Röhl. Erster Beruf: examinierte Krankenschwester, später Studium: Germanistik, Psychologie, Sonderpädagogik und Kunst. Arbeit als freie Dozentin und Theaterrezensentin für die junge Welt und Ossietzky, zahlreiche Veröffentlichungen. Drei Kinder.

RLSIn Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

 

 

Die Veranstaltung am 27.10.2013 muss leider wegen Erkrankung einer Referentin ausfallen. Sie wird auf jeden Fall im nächsten Jahr nachgeholt.

Sonntag, 27. Oktober 2013, 12.00 Uhr

Polit-Brunch: „Aber sie wollen es doch so …“

… über Gender im Kinderzimmer, Lebenswelten in Blau und Rosa und feministische Mädchenarbeit zwischen Topmodel- und Superstar-Allüren

mit Stevie Schmiedel und Claudia Wallner

Dazu Kaffee und Tee und Brezeln und Croissants …

 

LAG_toplogoIn Kooperation mit der LAG-Mädchenpolitik Hamburg e.V.profem_o_U_200
und pro:fem,
Verbund Hamburger Frauen- und Mädcheneinrichtungen e.V.

TB_logo_2013_gruen_b250

 

Dienstag, 29. Oktober 2013, 18.30–20.30 Uhr

FrauenPhil

„Die Philosophen haben die Welt bisher nur männlich interpretiert. Es kommt aber darauf an, sie auch weiblich zu interpretieren, um sie menschlich verändern zu können.“ (Irmtraud Morgner)

Philosophinnen denken die Welt: Simone Weil

Der Salon beginnt mit einer kurzen Einführung in Leben und Werk der Philosophin.

Salonière: Gaby Loebus

Eintritt. 5 € – Kontakt:gaby.loebus@web.de     TB_logo_2013_gruen_b250

Der Philosophische FrauenSalon ist eine Kooperationsveranstaltung von DENKtRÄUME und FRAUENSTUDIEN HAMBURG e.V.

Sonntag, 3. November 2013, 16.00 Uhr


Film: Tohebas Geheimnis

babori“Der Mensch denkt mit den Augen”, so lautet ein afghanisches Sprichwort. Und so werden aus Toheba und ihrer Schwester Rosmana zwei “falsche Söhne”, “Bacha Posh”, wie die Afghanen sagen, “Mädchen als Jungen verkleidet”. Durch diese Tradition können afghanische Mütter der “Schande” entgehen, keine Söhne geboren zu haben.  Denn afghanische Frauen stehen unter enormem Druck, einen Jungen zur Welt bringen zu müssen. Ohne einen Sohn ist ein Familienunternehmen nicht nur sozial geächtet, sondern muss vor allem auch wirtschaftliche Nachteile befürchten. In großen Teilen des Landes ist es nur Jungen erlaubt, ein Geschäft zu betreiben, das Haus zu verlassen und im Basar Besorgungen zu machen. In dieser Not behelfen sich Familien, die keine Söhne haben, mit einer alten afghanischen Tradition: Sie verkleiden ein oder zwei ihrer Töchter als Söhne und geben ihnen sogar Jungennamen.Die Dokumentation zeigt den Alltag von Toheba und Rosmana und schaut hinter die Maskerade dieses zweifelhaften, aber auch verzweifelten afghanischen Verkleidungsspiels.

babori

Deutschland, 2013,
43 mnZDF/arte
Regie: Katrin Eigendorf,          Hier:  mehr zum Film
Shikiba Babori

Die Regisseurin Shikiba Babori wird anwesend sein.
Shikiba Babori, M.A., in Kabul geboren, lebt und arbeitet als Ethnologin und freie Journalistin für ARD, Deutschlandradio und ARTE in Köln. Seit 2006 leitet sie das JournalistInnen-Netzwerk KALIMA. Um einen konstruktiven Dialog zwischen den Kulturen zu fördern, hält sie seit 2011 Vorträge und Seminare zu soziokulturellen Themen an Hochschulen und für diverse Bildungsträger.

Kooperation mit:

Logo arab10. Arabische Kulturwochen
Die Frau in der arabischen Gesellschaft TB_logo_2013_gruen_b250

 

Mittwoch 6. November 2013, 19.30 Uhr

diehl„Eskimo Limon 9“

Lesung mit der Autorin Sarah Diehl

“Eskimo Limon 9″ ist eine Geschichte über Identitätszuschreibungen und Vergangenheitsbewältigung, geschrieben von der Feministin Sarah Diehl, die als kluge Kulturwissenschaftlerin bekannt ist. Weil Sarah Diehl aber auch eine gute Erzählerin ist, kommen in dieser Geschichte keine theoretischen Einordnungen, sondern Bienenstich und Sid Vicious vor.” (SPIEGEL-online)

„Eine Art Privatdiaspora: Die israelische Familie Allon – Mutter Ziggy, Vater Chen, der elfjährige Sohn Eran – zieht von Tel Aviv ins hessische Niederbrechen. Chen hat eine Stelle als Informationstechniker im nahen Frankurt angenommen und muss sich nun im deutschen Firmenalltag zurechtfinden. Seine Frau Ziggy betrübt währenddessen der Alltag ohne echte Beschäftigung. Sie freundet sich mit dem Dorfzausel Koffel an und vergräbt sich in israelischer Popkultur – unter anderem der »Eskimo Limon«-Filmreihe, die in den Achtzigern in Deutschland als »Eis am Stiel« Erfolg hatte. Und Eran, der schon genug damit zu tun hat, kurz vor der Pubertät zu stehen, muss plötzlich Fragen seiner Mitschüler nach Vergasungen und dem Geburtsort vom »Herrn Jesu« beantworten. In den Augen der Ortsgemeinschaft erreichen die drei gleich dreifach Höchstwerte auf der Fremdheitsskala: Als Ausländer, Israelis und Juden werden sie zur Projektionsfläche für vergrabene Ängste, Vorurteile und Komplexe.“ (Jüdische Allgemeine)

Ein Interview mit der Autorin im Missy Magazine findet ihr hier:

nordkircheKooperation mit

Frauenwerk der Nordkirche/Hamburg

TB_logo_2013_gruen_b250

Mittwoch, 20. November 2013, 19.30 Uhr

“Wächter der Lüfte”

rosaRosa Yassin Hassan

liest  aus: “Wächter der Lüfte“.
Die Kölner Journalistin und Arabischübersetzerin
Larissa Bender liest die vorgetragenen Passagen auf Deutsch.

In ihrem jüngstem Roman schildert Rosa Yassin Hassan, wie Menschen und deren Familien in politischer Haft gebrochen werden. Im Mittelpunkt des Romans steht Anat Ismail, eine junge Syrerin, die für die kanadische Botschaft in Interviews mit Flüchtlingen aus unterschiedlichsten Teilen des Nahen Ostens und Nordafrikas dolmetscht. Sie lernt Dschawad kennen, der, kaum dass die beiden ein Paar geworden sind, verhaftet wird und als politischer Gefangener mehr als fünfzehn Jahre im Gefängnis verbringt. Doch nach seiner Entlassung wird beiden bald klar, dass die Zeit der Trennung tief greifende Spuren und seelische Wunden hinterlassen hat. Fatalerweise gelingt es ihnen nicht, diese Veränderungen und die neu entstandenen Bedürfnisse zur Sprache zu bringen, um sie zu überwinden. Nachdem jeder neue Tag die Kluft zwischen dem Paar größer werden ließ, stellt Dschawad seine hassanschwangere Frau eines Tages vor die Wahl: Entweder kommt sie mit ihm nach Europa und wird selbst zur Asylbewerberin – oder sie bleibt alleine zurück. Die neun Monate der Schwangerschaft sind die erzählte Zeit, von der aus sich die Protagonistin zurückerinnert, und so ihre Familiengeschichte und die Geschichte befreundeter Figuren erzählt. Der Roman ist damit auch als eine Abrechnung mit den Lebensumständen unter dem totalitären Regime in Syrien zu lesen, die seit den Aufständen des arabischen Frühlings 2011 eine neue Dimension gewonnen hat.

Aus dem Arabischen von Stephan Milich und  Christine Battermann,
Alawi-Verlag 2013, 342 Seiten, Preis: € 22,00

Die syrische Autorin und Journalistin Rosa Yassin Hassan (*1974 Damaskus) studierte Architektur an der Universität von Damaskus. Sie arbeitet für mehrere syrische und arabische Zeitungen und Magazine als freie Literaturjournalisten. Sie ist Aktivistin in der Frauenbewegung und Gründungsmitglied in dem Verein „Frauen für Demokratie“.
In ihrem Blog “Tagebuch der syrischen Revolution” hatte sie schonungslos von den Ereignissen in Syrien berichtet. Die in deutschen Tageszeitungen veröffentlichten Auszüge gehörten zu den wenigen Augenzeugenberichten, die hierzulande die Öffentlichkeit erreichten. Ihre Berichte hatten längst die Geheimdienste alarmiert, im Oktober 2012 gelang es ihr, aus Syrien zu fliehen. Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem Lebensgefährten ist sie nun zu Gast in Hamburg, bei der Stiftung für politisch Verfolgte. Eine Rückkehr scheint für Rosa Yassin in absehbarer Zeit keine Option. Doch die Trauer um ihr Land bleibt ihr ständiger Begleiter.

Die Kölner Journalistin und Arabischübersetzerin Larissa Bender gab das Buch “Syrien – Der schwierige Weg in die Freiheit” (Dietz Verlag, 2012) heraus.

Kooperation mit:
Logo arab10. Arabische KulturwochenYalla
Die Frau in der arabischen Gesellschaft
Hamburg, 28.10.-28.11.2013

und Yalla

Dienstag, 26. November 2013, 18.30–20.30 Uhr

FrauenPhil
„Die Philosophen haben die Welt bisher nur männlich interpretiert. Es kommt aber darauf an, sie auch weiblich zu interpretieren, um sie menschlich verändern zu können.“ (Irmtraud Morgner)

Philosophinnen denken die Welt: Hannah Arendt

Der Salon beginnt mit einer kurzen Einführung in Leben und Werk der Philosophin.

Salonière: Gaby Loebus

Eintritt. 5 € – Kontakt:gaby.loebus@web.de

Der Philosophische FrauenSalon ist eine Kooperationsveranstaltung von DENKtRÄUME und FRAUENSTUDIEN HAMBURG e.V.

Sonntag, 1. Dezember 2013, 15.00 Uhr

rotessofa2Erlesenes für Frauen*: Bücher-Café

Das DENKtRÄUME-Team stellt neue Bücher vor

Außerdem Tombola – Bücherflohmarkt – Kaffee+Kuchen/Tee+Torten

 

Sonntag, 15.12.2013 (3. Advent) von 15:00 bis 18:00 Uhr

Übergänge.3 Eine Veranstaltung zum mitgestalten

In dieser „do it yourself“-Veranstaltungsreihe werden Beiträge (Texte, max. Länge 5 Minuten, Bilder oder Fotos) zum diesjährigen Thema Lebensfreude gesucht. Die Vorschläge bitte bis zum 5.12.2013 an Hannelore Wilke hwilke@hamburger-frauenbibliothek.de schicken. Rückfragen sind mittwochs oder donnerstags zw. 15 – 19 Uhr unter Tel.: 040-450 06 44 möglich.

L E B E N S F R E U D ELebensfreude

WO BIST DU ?

Auch Kuchenspenden werden herzlich gern angenommen. Dazu gibt es Kaffee und verschiedene Tees z.B. Yogitee.

Von 15 – 16 Uhr und 17 – 18 Uhr werden die eingereichten Beiträge in der Veranstaltung vorgetragen.

In der Pause von 16 – 17 Uhr gibt es eine Diashow zum Thema und einen kleinen Kunsthandwerkerinnenmarkt.

Eintritt: 3 €

Dienstag, 17. Dezember 2013, 19.30 Uhr

„Hier spielt die Musik!“ – Frauen geben den Ton an

Brigitte Beier & Karina Schmidt: Hier spielt die Musik! Tonangebende Frauen in der KlassikszeneIn ihrem Buch „Hier spielt die Musik! – Tonangebende Frauen in der Klassikszene“ (2012) porträtieren Brigitte Beier und Karina Schmidt 20 Musikerinnen der alten, klassischen und zeitgenössischen Musik: Dirigentinnen, Komponistinnen, Solistinnen und Orchestermusikerinnen. So unterschiedlich die Musikerinnen und deren Instrumente auch sein mögen, eins haben sie gemeinsam: Sie alle sind Frauen, die es geschafft haben, denn: Bis heute gilt die klassische Musikszene als Männerdomäne. Erstmals 1997 wurde mit der Harfenistin Anna Lelkes eine Frau in das Orchester der Wiener Philharmoniker aufgenommen.

Anhand ausgewählter Porträts aus dem Buch soll in der Veranstaltung der Frage nach der Position der Frau im männlich geprägten (Kultur-) Betrieb nachgegangen werden. Welche Widerstände waren zu überwinden? Wie lassen sich Familie und Beruf vereinen? Welche Vorurteile schlagen ihnen entgegen? Wie werden Komponistinnen und Dirigentinnen – besonders klassische Männerdomänen – wahrgenommen? Wie können sie sich durchsetzen? Außerdem gibt es Informationen zur Geschichte von tonangebenden Frauen – v.a. zum verleugneten Frauenanteil an der Musikgeschichte – und ihren sozialen Bedingungen, denn der Beruf der Komponistin, Dirigentin oder Musikverlegerin war den Frauen in der Geschichte ebenso verwehrt wie die meisten anderen Ausbildungsberufe auch. Wenn Frauen in der Musikgeschichte auftauchten, dann lange Zeit als Musen oder „Frau von …“, „Schwester von …“ oder als Auge und Ohr erfreuende Amateurin im Privatbereich. Erst die historische Frauenforschung brachte „vergessene Schwestern“ an die Öffentlichkeit, zeigte ihre Leistungen auf und beschrieb ihre Bedingungen. Die sich in manchem immer noch nicht so von den im Buch beschriebenen unterscheiden, wie sich es eigentlich nach so langer Zeit sollten …

Als musikalisches Highlight wird die Barockgeigerin Rachel Harris einige Stücke spielen und sich von den Buchautorinnen zu ihrer Tätigkeit interviewen lassen.

Brigitte Beier und Karina Schmidt

Brigitte Beier studierte Germanistik und Philosophie und arbeitet freiberuflich als Sachbuchautorin, Lektorin und Übersetzerin aus dem Englischen in Hamburg.

Karina Schmidt studierte Germanistik und Soziologie in Frankfurt am Main und Hamburg. Sie lebt als freie Lektorin und Autorin in Hamburg.

Rachel Harris: Barockgeigerin und Leiterin des in Hamburg ansässigen Barockensembles Schirokko.

Freitag, 13.12.13 !!! – Zum Jahresabschluss: Eine Geburtstagsfeier!

Anfang
1983  wurde DENKtRÄUME gegründet.

2003 die hamburger frauenbibliothek.

Das sind 30 Jahre – und 10 Jahre!!!
Das wollen wir feiern … Näheres folgt.