Veranstaltungen 2016

In unseren Räumen I

Die Gesellschaft Feministischen Lesens lädt am

Samstag, 30.1.2016, 12.00 Uhr

zu ihrem ersten Treffen ein.

Die GFL wurde anlässlich einer Filmvorführung zu 2nd Wave-
Feminismen gegründet. Wir, Conny und Maria, wollen uns
gemeinsam mit anderen queeren FeministInnen die literarischen
Früchte und Persönlichkeiten des 2nd Wave genauer ansehen und
einen festen queeren Termin schaffen, zu dem sich lese- und
diskussionsfreudige FeministInnen spontan hinzugesellen können.
Damit wir abschätzen können, wie viele von euch kommen, bitten
wir um eine kurze Mail (Betreff: GFL-Treffen) an:

Conny: Connyvlessel@yahoo.de
oder
Maria: m.huber.ma01@gmail.com

Treffpunkt:
DENKtRÄUME – hamburger frauenbibliothek
Grindelallee 43 – Sauerberghof rechts
20146 Hamburg

Rembrandt sehen und sterben

rembrandtLesung mit der Autorin Gundula Thors

Die Freude der Hamburger Kunsthistorikerin Syelle Lessing über die Stelle in Schwerin ist groß – hat sie doch lange auf ein solches Angebot gewartet –, doch dann wird sie überschattet vom Selbstmord ihrer Freundin, die einst selbst für die Position vorgesehen war. Auch die Intrigen unter den Kollegen, der Streit um die Bedeutung einzelnen Künstler und Epochen sowie der mysteriöse Tod einer Praktikantin im modrigen Kellergemäuer des Museums machen ihr zu schaffen.

Was steckt hinter den kultivierten Fassaden, warum wurde eines Nachts eingebrochen, aber nichts gestohlen, und was hat es mit dem Wirbel um die Rembrandtausstellung auf sich? Noch ehe Syelle sich versieht, steckt sie in einem verzwickten Kriminalfall.

Damit macht sich die charmante Spürnase nicht nur Freunde …

Der Originalmythos in der Kunst, fanatische Bewunderung der Rembrandtgemälde, Geldgier und psychopathische Eifersucht bilden die Motive für Intrigen, Betrug und Mord in Gundula Thors‘ neuem Kriminalroman.

Der Kunstmarktmarkt boomt. Die Beurteilungen von Kunstexperten haben trotz modernster Untersuchungsmethoden in dem Zusammenhang an Wichtigkeit gewonnen. Sie entscheiden letztlich über die Echtheit und damit über den Wert eines Kunstwerks. Doch wo viel Geld im Spiel ist, kommen immer wieder kriminelle Machenschaften vor. Unlautere Zu- und Abschreibungen hochwertiger Werke gehören zu den Grauzonen des Kunsthandels, denn je knapper das Angebot, desto höher steigen die Preise.

Gundula Thors mischt Insiderwissen und kurzweilige Krimi-Unterhaltung, und so richtet sich „Rembrandt sehen und sterben“ bewusst nicht nur an Kunstexpert_inn_en. Die Leser_innen erfahren vielmehr nebenbei Wissenswertes über Kunstgeschichte, den Kunstbetrieb und die Kulisse der Schweriner Museen. Als Aufhänger für den Plot wählte die Autorin eine Ausstellung von Rembrandt-Zuschreibungen im Jahre 2006, die im Staatlichen Museum Schwerin präsentiert wurde.

Mittwoch, 3. Februar 2016, 19.30 Uhr

Eintritt: 5 €

Gundula Thors ist freie Journalistin und Kunsthistorikerin. Elf Jahre wohnte sie in Bremen, leitete die Gruppe Literaturpost und arbeitete für Radio Bremen II Kulturell. Diverse Krimi-, Prosa- und Lyrik-Publikationen. Ihr Kochbuch „Küsten-Sushi“ erfreut sich großer Beliebtheit. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Hamburg.


Titel: Rembrandt sehen und sterben
Erscheinungsdatum: März 2015
Autor: Gundula Thors
ISBN: 978-3-89841-755-6
Format: 190 x 125 mm, Taschenbuch
Umfang: 240 Seiten
Ladenpreis: 12,80 €
Verlag: Schardt Verlag

Gesellschaft Feministischen Lesens

Die Gesellschaft Feministischen Lesens lädt am

Samstag, 13.2.2016, 12.00 Uhr

zu ihrem nächsten Treffen ein.

Die GFL wurde anlässlich einer Filmvorführung zu 2nd Wave-
Feminismen gegründet. Wir, Conny und Maria, wollen uns
gemeinsam mit anderen queeren FeministInnen die literarischen
Früchte und Persönlichkeiten des 2nd Wave genauer ansehen und
einen festen queeren Termin schaffen, zu dem sich lese- und
diskussionsfreudige FeministInnen spontan hinzugesellen können.

Weitere Termine: 27.2., 12.3., 2.4.2016, jeweils 12 Uhr
Damit wir abschätzen können, wie viele von euch kommen, bitten
wir um eine kurze Mail (Betreff: GFL-Treffen) an:

Conny: Connyvlessel@yahoo.de
oder
Maria: m.huber.ma01@gmail.com

One Billion Rising

Wir tanzen mit!

Aufruf zu ONE BILLION RISING am 14. Februar

Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Gräuel.

Am 14. Februar läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.
Macht alle mit!

Eine Milliarde (one billion) tanzender Frauen. Das ist eine Revolution!

ONE BILLION RISING … ist ein globaler Streik, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit.

ONE BILLION RISING…das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.

ONE BILLION RISING…zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Auch in Hamburg geht’s wieder los mit Tanzen:

„ONE BILLION RISING…zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Am 06.02. treffen wir uns um die eigens entwickelte Choreografie zu der Musik „Break the Chain“ (Zerbrich die Ketten) von Tena Clark einzuüben. Die Hymne der Kampagne.

Und am 14.02. geht es dann gemeinsam auf die Straße in der City in Altona und in der Schanze. Die Orte werden noch bekannt gegeben.

WE ARE RISING!“

Wer braucht Feminismus? Vernissage

im Mercado, (beim Bahnhof Altona) Ottenser Hauptstraße 10, 22765 Hamburg

Gäste: Jasmin Mittag (Initiatorin der Ausstellung), Katharina Fegebank (Senatorin für Gleichstellung und Zweite Bürgermeisterin) und weitere. Musik: Invitation

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„Wer braucht Feminismus?“ I

21.02.2016, 12 Uhr: Feministische Solidarität mit Geflüchteten. Polit-Brunch in Koop. m. filia. Mit Vertreter_innen von Women in Exile, Lampedusa in Hamburg und der Queer Refugeess Support-Gruppe,  Moderation: Tanja Chawla (Sozialökonomin, Supervisorin)
Ort: Saal der W3 Nernstweg 34

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„Wer braucht Feminismus?“ II

24.02.2016, 18 Uhr: Was tun bei Sexismus im Alltag und im Netz? Workshop
in Koop. m. Frauenwerk der Nordkirche. Mit Melanie Trommer (Köln, Bloggerin, Soziologin)
Ort: Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54

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Gesellschaft Feministischen Lesens

Die Gesellschaft Feministischen Lesens lädt am

Samstag, 27.2.2016, 12.00 Uhr

zu ihrem nächsten Treffen ein.

Die GFL wurde anlässlich einer Filmvorführung zu 2nd Wave-
Feminismen gegründet. Wir, Conny und Maria, wollen uns
gemeinsam mit anderen queeren FeministInnen die literarischen
Früchte und Persönlichkeiten des 2nd Wave genauer ansehen und
einen festen queeren Termin schaffen, zu dem sich lese- und
diskussionsfreudige FeministInnen spontan hinzugesellen können.

Weitere Termine: 12.3., 2.4.2016, jeweils 12 Uhr
Damit wir abschätzen können, wie viele von euch kommen, bitten
wir um eine kurze Mail (Betreff: GFL-Treffen) an:

Conny: Connyvlessel@yahoo.de
oder
Maria: m.huber.ma01@gmail.com

„Wer braucht Feminismus?“ III

28.02.2016, 14 Uhr: „Wir kennen eben niemanden“ – weißen Feminismus kritisch hinterfragen & verändern. Workshop in Koop. m. filia Mit Julia Lemmie (Trainerin, Coach und Performerin)
Ort: Saal der W3, Nernstweg 34

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„Wer braucht Feminismus?“ IV

29.02.2016, 19 Uhr: Wie kommt der Feminismus endlich in die Arbeitswelt? Diskussionsveranstaltung in Koop. m. FLAKS. Mit Prof. Dr. Ingrid-Kurz-Scherf (Politikwiss.), Sandra Goldschmidt (verdi Hamburg), Angelika Hunttgeburth (Dolle Deerns e. V.)
Ort: FLAKS, Alsenstraße 33

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„Wer braucht Feminismus?“ V

03.03.2016, 19.30 Uhr: Feminismus heute: Was brauchen und was wollen wir?, Diskussionsveranstaltung mit Mithu L. Sanyal (Autorin, Journalistin), Julia Korbik (Autorin, Journalsitin), Hengameh Yaghoobifarah (MISSY MAGAZINE)
Ort: Bücherhalle Altona im Mercado

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Feminismus – ein Dialog der Generationen

Sonntag, 6. März 2016, 12.00-15.00 Uhr

Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Ausstellung zum 8. März „Wer braucht Feminismus?“

Politbrunch

Bei dieser Veranstaltung kommen Frauen verschiedenen Alters und verschiedener Geschichte(n) miteinander ins Gespräch und tauschen ihre Ansichten und Meinungen darüber aus, welche Bedeutung Feminismus für sie hatte oder immer noch hat, wie es ihr Leben beeinflusst hat oder was sie sich wünschen. Anschließend gibt es die Gelegenheit, bei Kaffee und Croissants mit allen ins Gespräch zu kommen.

Moderation: Katrin Jäger, Journalistin

„Wer braucht Feminismus?“ VI

06.03.2016, 12 Uhr: Feminismus – ein Dialog der Generationen. Polit-Brunch in Koop. m. DENKtRÄUME. Moderation: Katrin Jäger (Journalistin)
Ort: hamburger frauenbibliothek, Grindelallee 43

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Internationaler Frauentag

Am Internationalen Frauentag beteiligt sich DENKtRÄUME an Aktionen und Veranstaltungen des Hamburger Frauenbündnisses 8. März, das sich anlässlich seines 100. Geburtstags gebildet hat.

 

Programm 2016 – Frauen bewegen heute … Hier als pdf-Datei

8. März 2016, 19:45 Uhr

Suffragettes-musicSondervorführung: Film:

„Suffragette – Taten statt Worte“,
GB 2015, R: Sarah Gavron, D: Carey Mulligan, Helena Bonham Carter, Meryl Streep

Abaton-KinoAllende-Platz 3, 20146 Hamburg

Nur für Frauen, Eintritt: frei – Spenden erwünscht. Anmeldung erforderlich: landesfrauenrat.HH@c-creischer.de – Betreff „Abaton“

 

Weiteres Programm:

Mi 2. März 2016

ganztägig
Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“
Mercado, Ottenser Hauptstraße 10, 22765 Hamburg

20 Uhr
Film „SEXarbeiterin“
HAW, Alexanderstraße 1, 20099 Hamburg

Fr 4. März 2016

12 Uhr
Vorstellung „DGB-Frauendatenreport“ für Presse, Gewerkschafterinnen und Interessierte mit anschließendem Sektempfang
Raum 10.32, Ebene 10 des Gewerkschaftshauses (DGB), Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg

19 Uhr
Podiumsdiskussion „Frauen und AIDS“ mit Expertinnen, moderiert von Kersten Artus, Kuratorin Hamburgische Regenbogenstiftung
Aids-Hilfe Hamburg, Lange Reihe 30–32, 20099 Hamburg

So 6. März 2016

12–15 Uhr
Feminismus – ein Dialog der Generationen
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“ vom 18.2.-9.3.2016
hamburger frauenbibliothek, Grindelallee 43, 20146 Hamburg

Di 8. März 2016

10.30–12.30 Uhr
„Frauen auf der Flucht“ Rahel Temesgen, Leiterin eines Flüchtlingsheims, berichtet über ihren Alltag (Möglichkeit, in der Kantine zu essen)
DESY, Frauenvertretung/Gleichstellungsbeauftragte, Notkestr. 85, 22607 Hamburg (Bahrenfeld)

17 Uhr
Filmvorführung „Malala“

Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

18–21 Uhr
Traumatisierung durch Flucht, mit Mahshid Saadat, Diplom-Psychologin, haveno (Psychotherapie und interkulturelle Kommunikation), Hamburg, Dagmar Krok, Frauenwerk der Nordkirche, Anmeldung hier.
Frauenwerk der Nordkirche, Dorothee-Sölle-Haus, Königstr. 54, 22767 Hamburg

20 Uhr
Trude träumt von Afrika | LOLA Kabarett-Wochen | „BEST OF – Wunschkonzert“
LOLA Kulturzentrum e.V., Lohbrügger Landstraße 8, 21031 Hamburg

Mi 9. März 2016

18 Uhr
Finissage „Wer braucht Feminismus?“
Mercado, Ottenser Hauptstraße 10, 22765 Hamburg

Do 10. März 2016

10–16 Uhr
„Wer führt – wenn nicht SIE?“ Ein Workshop für Frauen mit Petra Sorge dos Santos, CL!C, in Zusammenarbeit mit Sybille Ahlborn, Beauftragte für Chancengleichheit der Arbeitsagentur Hamburg
Arbeitsagentur Hamburg, Großer Sitzungssaal, Kurt-Schumacher-Allee 16, 20097 Hamburg

10–16 Uhr
Reflektieren – Orientieren – Aktivieren? Eine Veranstaltung der  Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Landesverband Hamburg – Ausschuss für Gleichstellungs- und Genderpolitik – Que(e)rschnitt
GEW-Geschäftsstelle / Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 13, 20148 Hamburg

So 13. März 2016

10.45 Uhr
Rathausführung „Auf den Spuren von Frauen“ mit Peri Arndt, SPD Bürgerschaftsabgeordnete, und Katja Karger, Vorsitzende DGB Hamburg | Anmeldung erforderlich: hamburg@dgb.de Rathaus Hamburg, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

FIBAußerdem findet im zweijährigen Rhythmus zum Internationalen Frauentag in der Handelskammer Hamburg das Frauennetzwerktreffen Frauen im Blick statt, auf dem die hamburger frauenbibliothek und DENKtRÄUME auch regelmäßig mit einem Stand vertreten sind.

„Frauen im Blick – Frauen bewegen heute“

Montag, 7. März 2016, um 18.00 Uhr, in der
Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg

Eintritt frei

Anlässlich des Internationalen Frauentags laden wir Sie zu einem spannenden (Feier-)Abend in die Handelskammer ein! Sie werden wieder ausgiebig Gelegenheit zum Austauschen, Diskutieren und Netzwerken haben. Bei Snacks und Getränken können Sie sich über zahlreiche Frauennetzwerke und -verbände informieren, die sich auf der traditionellen „Netzwerkmeile“ im großen Börsensaal präsentieren werden. Unter dem Motto „Frauen bewegen heute“ werden spannende Frauen über persönliches Engagement in Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft diskutieren.

Eine Initiative von:

Landesfrauenrat Hamburg e.V.
Schöne Aussichten – Verband selbständiger Frauen e.V.
Handelskammer Hamburg

 

 

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Hier gibt’s mehr zur Geschichte des Internationalen Frauentags:

 

Wer braucht Feminismus? Finissage

09.03.2016, 18 Uhr: Finissage der Ausstellung im Mercado

Mit Yasmin Hafedh (Wien, feministischer Rap und Slam Poetry) und weiteren Gästen …

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Gesellschaft Feministischen Lesens

Die Gesellschaft Feministischen Lesens lädt am

Samstag,12.3.2016, 12.00 Uhr

zu ihrem nächsten Treffen ein.

Die GFL wurde anlässlich einer Filmvorführung zu 2nd Wave-
Feminismen gegründet. Wir, Conny und Maria, wollen uns
gemeinsam mit anderen queeren FeministInnen die literarischen
Früchte und Persönlichkeiten des 2nd Wave genauer ansehen und
einen festen queeren Termin schaffen, zu dem sich lese- und
diskussionsfreudige FeministInnen spontan hinzugesellen können.

Weitere Termine: 2.4.2016, jeweils 12 Uhr
Damit wir abschätzen können, wie viele von euch kommen, bitten
wir um eine kurze Mail (Betreff: GFL-Treffen) an:

Conny: Connyvlessel@yahoo.de
oder
Maria: m.huber.ma01@gmail.com

Gesellschaft Feministischen Lesens

Die Gesellschaft Feministischen Lesens lädt am

Samstag, 2.4.2016, 12.00 Uhr

zu ihrem nächsten Treffen ein.

Die GFL wurde anlässlich einer Filmvorführung zu 2nd Wave-
Feminismen gegründet. Wir, Conny und Maria, wollen uns
gemeinsam mit anderen queeren FeministInnen die literarischen
Früchte und Persönlichkeiten des 2nd Wave genauer ansehen und
einen festen queeren Termin schaffen, zu dem sich lese- und
diskussionsfreudige FeministInnen spontan hinzugesellen können.

Weitere Termine: folgen
Damit wir abschätzen können, wie viele von euch kommen, bitten
wir um eine kurze Mail (Betreff: GFL-Treffen) an:

Conny: Connyvlessel@yahoo.de
oder
Maria: m.huber.ma01@gmail.com

 

In unseren Räumen – Becker:

Ist Trauern noch normal?

Kurzvortrag im Rahmen der Informationsveranstaltung zur Ausbildung für Frauen
„Seelfrau – Trauer-, Sterbe- und Seelenbegleiterin“

Der Umgang mit eigener und fremder Trauer ist ein gesellschaftliches Trendthema und Gegenstand einer zunehmend unübersichtlich werdenden Fach- und Selbsthilfe-Literatur. Dass Sterben, Tod und Trauer in der Öffentlichkeit wieder an Bedeutung gewinnt, ist in unserer rationalen Welt durchaus wünschenswert und sicher auch ein Verdienst der zunehmenden Anzahl von Frauen, die sich professionell damit auseinandersetzen. Bis vor wenigen Jahren beispielsweise, waren Frauen als Bestatterinnen kaum vorstellbar und hatten sich in einer reinen Männerdomäne zu behaupten.
Dennoch hat der Trend zur Professionalisierung von Trauerbegleitung nicht nur positive Seiten: So wird die Trauer – diese so normale, menschliche Reaktion auf ein Verlusterlebnis – zunehmend pathologisiert. Sollte die US-amerikanische psychiatrische Klassifizierung von Trauer auch in Deutschland offiziell Fuß fassen, wird er vor allem Frauen treffen, denn bisher sind es mehr Frauen als Männer, die professionelle Hilfe bei der Trauerverabeitung in Anspruch nehmen.

seelfrauAn diesem Abend wirft Andrea Martha Becker in einem kurzen Impulsreferat einen Blick auf die positive aber auch negative Entwicklung des neuen Interesses an Trauer. Im Anschluss daran leitet sie über zum historischen Hintergrund der „Seelfrauen“
des Mittelalters – und auf ihre seit 2010 bestehende gleichnamige Ausbildung für Frauen. Diese Ausbildung ist an neuesten Ansätzen der Trauer- und Sterbebegleitung orientiert und knüpft gleichzeitig an altes Frauenwissen an.

Andrea Martha Becker: Trauerbegleiterin (ITA), Sterbebegleiterin (Hospizdienst Bergedorf e.V.), Dipl.-Theologin, Pflegefachkraft, Kommunikationstrainerin, Aufstellungsreleasing

Dienstag, 5. April 2016, 19.00 Uhr

Eintritt frei!

Eine Anmeldung ist wünschenswert aber nicht zwingend.
Kontakt: info@seelfrau.de – www.seelfrau.de

 

In unseren Räumen: Gesellschaft Feministischen Lesens

Die Gesellschaft Feministischen Lesens lädt am

Samstag, 23.4.2016, 12.00 Uhr

zu ihrem nächsten Treffen ein.

Die GFL wurde anlässlich einer Filmvorführung zu 2nd Wave-
Feminismen gegründet. Wir, Conny und Maria, wollen uns
gemeinsam mit anderen queeren FeministInnen die literarischen
Früchte und Persönlichkeiten des 2nd Wave genauer ansehen und
einen festen queeren Termin schaffen, zu dem sich lese- und
diskussionsfreudige FeministInnen spontan hinzugesellen können.

Weitere Termine: 21.5.2016

Damit wir abschätzen können, wie viele von euch kommen, bitten
wir um eine kurze Mail (Betreff: GFL-Treffen) an:

Conny: Connyvlessel@yahoo.de
oder
Maria: m.huber.ma01@gmail.com

Polit-Café

Positionen und Diskussionen zu aktuellen feministischen Debatten … mit Kaffee, Tee, Croissants und Brezeln … und diesmal zwei Referentinnen vom Feministischen Institut Hamburg: Tina Habermann und Katrin Schmid.

Sonntag, 24. April 2016, 12.00 – 15.00 Uhr

Die Anderen und unsere Frauen …

rasssexFoto von: www.sozialismus.info

Anhand der Debatte um sexuelle Übergriffe in Köln und Hamburg in der Silvesternacht stellen wir zweierlei heraus: Weder weiße deutsche Männer, die nun über Frauenrechte reden, noch die Polizei sind Bündnispartner in feministischen Kämpfen. Und Deutschland hat als gesamte Gesellschaft ein Sexismus- und ein Rassismusproblem.

Die neuen „Frauenrechtler“

Uns stößt es auf, dass sich in den letzten Monaten wieder vermehrt weiße deutsche Männer die Deutungshoheit über Sexismus aneignen und auf einmal Frauenrechte oder gar das Recht auf homosexuelle Lebensführung durchsetzen wollen. Es geht dabei in keinem Moment um die Emanzipation oder gar die Selbstverteidigung von Frauen. Diese weißen deutschen Männer wollen ihre Hegemonie, ihr Anrecht auf die deutschen Frauen durchsetzen.

Es gibt ein neues Wir, ein vereintes Wir gegen Frauenfeinde – und wenn diese doch so ersichtlich mit den „fremden Kulturen“ in Form von Flüchtlingen einreisten, dann müsse dies eben gemeinsam verhindert werden.

Doch es gibt einen weiteren Effekt des Diskurses: Frauen werden erneut zum Schweigen gebracht, zu Opfern gemacht, es gelte sie zu beschützen und ein weiteres Mal steht im Raum, wie sie denn ihr Verhalten introvertieren sollten, um sich vor Sexualisierungen in Sicherheit zu bringen.

Frauen sind nach wie vor nicht die aktiven Subjekte im Mediendiskurs

Wie oben ausgeführt, werden die „anderen“ Männer zu Tätern, „deutsche“ Männer die Beschützer. Letztere haben das aufgeklärte Frauenbild, so wird sich präsentiert.

Im medialen Diskurs werden nicht nur die Stimmen der betroffenen Frauen zum Verstummen gebracht, sondern auch ihre gesellschaftliche Position. Sind sie wirklich alle – wie durch die Nicht-Benennung impliziert wird – weiß und deutsch?

Rassistischen Zuschreibungen folgen rassistische Praxen

Die in rassistische Diskurse einsteigende und diese in männlich hegemonialer Weise pushende Wiederentdeckung von Frauenrechten ist nicht neu. Wir fallen nicht darauf herein und wünschen uns – nein fordern – von Feminist_innen, sich klar dagegen zu positionieren. Parallelen lassen sich ziehen zu den Debatten um Zwangsheirat, um Menschenhandel, um Beschneidung. Es ist notwendig, sich mit dem sexistischen Verhalten von Männern auseinanderzusetzen.

Aber solange der Kontext rassistisch ist, innerhalb von Stunden Forderungen nach „Abschiebung“ laut werden und zugeschriebene Herkunft oder Religion unzulässig generalisiert werden, beteiligen wir uns NICHT an dieser Debatte! (11.1.2016/http://www.feministisches-institut.de/sexismus_rassismus_koeln/)

Tina Habermann ist aktiv in theoretischen und anderen praxisbezogenen Auseinandersetzungen um die Themen Feminismus, Stadtpolitik sowie gesellschaftliche Ein- und Ausschlüsse. Mal am Computer, mal auf der Straße, mal in Diskussionsrunden bringt sie sich innerhalb dieser umkämpften Felder ein. Sie analysiert Gegebenes mal kritisch mal solidarisch und agiert in Widerständen auf den Wegen zu einer Gesellschaft, die für all diejenigen lebbar wird, die bislang in unterschiedlichsten Facetten mit den Zumutungen eines ausgrenzenden Systems konfrontiert sind.

Katrin Schmid

Eintritt: 3 € – Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg (beantragt)

In unseren Räumen – Institut für Glücksforschung

Seit Jahren wird in der BRD und auch in anderen europäischen Ländern über die Idee
eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) diskutiert. Während die Hartz 4 Reformen Erwerbslose zu den Tafeln und in die Niedriglohnjobs treiben, wird geschwafelt, gerechnet und geträumt.
Göttin sei Dank macht eine bislang unauffällig durchs Leben ziehende Aquarellmalerin in prekärer Lebenslage und begeisterte Anhängerin dieser Idee, die scheinbar durch einen Zufall zu Geld gekommen ist, endlich Ernst mit dem BGE.
„Das Institut für Glücksforschung“ ist mehr als ein unveröffentlichter Roman: Es ist ein femininer „Denktraum“ und sollte nirgendwo anders als in der gemütlichen Bibliothek von Denkträume seine Jungfernfahrt in die Ohren der ZuhörerInnen aufnehmen.
Eintritt von 2 € bis 10 € nach Selbsteinschätzung
Lesung mit Diskussion von St. Sinn
Drei Lesungen, immer am letzten Dienstag im Monat von 19-21 Uhr, nächste Lesungen:

28.06.2016 und 30.08.2016

Dienstag, 26. April 2016, 19.00 Uhr

Tag der Frauenarchive

Der 11. Mai, der Geburtstag der jüdischen Schriftstellerin Rose Ausländer, ist von den im Dachverband i.d.a. zusammengeschlossenen deutschsprachigen Frauenarchiven (aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien) zum “Tag der Frauenarchive” ernannt worden.

In unseren Räumen: Gesellschaft Feministischen Lesens

Die Gesellschaft Feministischen Lesens lädt am

Samstag, 21.5.2016, 12.00 Uhr

zu ihrem nächsten Treffen ein.

Die GFL wurde anlässlich einer Filmvorführung zu 2nd Wave-
Feminismen gegründet. Wir, Conny und Maria, wollen uns
gemeinsam mit anderen queeren FeministInnen die literarischen
Früchte und Persönlichkeiten des 2nd Wave genauer ansehen und
einen festen queeren Termin schaffen, zu dem sich lese- und
diskussionsfreudige FeministInnen spontan hinzugesellen können.

Weitere Termine: folgen

Damit wir abschätzen können, wie viele von euch kommen, bitten
wir um eine kurze Mail (Betreff: GFL-Treffen) an:

Conny: Connyvlessel@yahoo.de
oder
Maria: m.huber.ma01@gmail.com

Selbsterlesenes von Frauen aus Ost und West

Die Literaturgruppe des endlich-Salons liest und kommentiert „frauenbewegte“ Texte  aus der DDR und der BRD der 70er und 80er Jahre. Dabei werden Erinnerungen geweckt, aber auch etliche neue Erkenntnisse zutage gefördert, die im Anschluss bei Kaffee und Kuchen gemeinsam ausgetauscht und diskutiert werden können.

Die Literaturgruppe  des endlich-Salons setzt sich zusammen aus Frauen, die in der BRD und in der DDR sozialisiert wurden, wodurch sich zum Teil unterschiedliche Wahrnehmungen von Literatur von Frauen ergeben.

Treibende Kraft dieser Literaturgruppe war Karin Wilsdorf,(Mitbetreiberin des Hotel Hanseatin und des Café endlichs). Sie ist im Sommer letzten Jahres gestorben, deshalb wollen wir mit dieser Lesung ihrer gedenken.

Sonntag, 29. Mai 2016, 15.00 Uhr

Eintritt: 7 €/erm. 5 €

In unseren Räumen – Institut für Glücksforschung

Seit Jahren wird in der BRD und auch in anderen europäischen Ländern über die Idee
eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) diskutiert. Während die Hartz 4 Reformen Erwerbslose zu den Tafeln und in die Niedriglohnjobs treiben, wird geschwafelt, gerechnet und geträumt.
Göttin sei Dank macht eine bislang unauffällig durchs Leben ziehende Aquarellmalerin in prekärer Lebenslage und begeisterte Anhängerin dieser Idee, die scheinbar durch einen Zufall zu Geld gekommen ist, endlich Ernst mit dem BGE.
„Das Institut für Glücksforschung“ ist mehr als ein unveröffentlichter Roman: Es ist ein femininer „Denktraum“ und sollte nirgendwo anders als in der gemütlichen Bibliothek von Denkträume seine Jungfernfahrt in die Ohren der ZuhörerInnen aufnehmen.
Eintritt von 2 € bis 10 € nach Selbsteinschätzung
Lesung mit Diskussion von St. Sinn
Drei Lesungen, immer am letzten Dienstag im Monat von 19-21 Uhr, nächste Lesung: 30.08.2016

Dienstag, 28. Juni 2016, 19.00 Uhr

Stadtrundgang: Lesbisches Leben in Hamburg

Lesbisches Leben fand fast immer im Verborgenen statt. Trotzdem können wir Spuren und die Geschichten dahinter immer noch entdecken. Wir wollen in diesem Stadtrundgang lesbische Orte von der Vergangenheit bis in die Gegenwart erlaufen und das lesbische Leben in Hamburg wiederentdecken. Dazu laden wir alle interessierten Menschen ein.

Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden11728742_1135518109798142_5227448821724922766_o.

Treffpunkt: Hotel Hanseatin, Dragonerstall 11, 20355 Hamburg

Sonntag, 7. August 2016, 15.00 Uhr

Kosten: frei / Spende gern gesehen

Oben ein Bild vom Stadtrundgang 2015 und HIER ein ausführlicher Bericht von den ver.di-Frauen dazu.

 

In unseren Räumen – Institut für Glücksforschung

Seit Jahren wird in der BRD und auch in anderen europäischen Ländern über die Idee
eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) diskutiert. Während die Hartz 4 Reformen Erwerbslose zu den Tafeln und in die Niedriglohnjobs treiben, wird geschwafelt, gerechnet und geträumt.
Göttin sei Dank macht eine bislang unauffällig durchs Leben ziehende Aquarellmalerin in prekärer Lebenslage und begeisterte Anhängerin dieser Idee, die scheinbar durch einen Zufall zu Geld gekommen ist, endlich Ernst mit dem BGE.
„Das Institut für Glücksforschung“ ist mehr als ein unveröffentlichter Roman: Es ist ein femininer „Denktraum“ und sollte nirgendwo anders als in der gemütlichen Bibliothek von Denkträume seine Jungfernfahrt in die Ohren der ZuhörerInnen aufnehmen.
Eintritt von 2 € bis 10 € nach Selbsteinschätzung
Lesung mit Diskussion von St. Sinn

Dienstag, 30. August 2016, 19.00 Uhr

„Ein Mann ist keine Altersvorsorge“

sickWarum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist

Vortrag von Helma Sick, Buchautorin, BRIGITTE-Kolumnistin und Inhaberin von frau & geld Helma Sick, Finanzdienstleistungen für Frauen

Viele Frauen stehen heute finanziell auf eigenen Füßen. Aber es gibt immer noch Frauen, die sich auf einen Versorger verlassen und darauf vertrauen, dass die große Liebe schon hält. Die Realität sieht leider anders aus. Nach einer Trennung droht gerade Frauen, die ihren Beruf für die Familie aufgegeben haben, häufig eine schmerzhafte Altersarmut.

Helma Sick räumt in ihrem Vortrag auf mit Illusionen, Vorurteilen und falschen Anreizen. An konkreten Beispielen zeigt sie, was überholte Rollenvorstellungen im Leben von Frauen anrichten – und was die Politik und Frauen selbst dagegen tun können.

Mittwoch, 21. September 2016, 19.00 Uhr

Kooperationsveranstaltung mit Landesfrauenrat Hamburg e. V. logo_lfrund Kris Hauf – Private Vermögensbetreuung

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg 

Eintritt: 5 €

hauf

 

 

Anmeldung: info@denktraeume.de oder telefonisch: 040/450 06 44

In unseren Räumen – Richter:

Die schwere Last der Mütter und die Auswirkungen auf die Töchter

Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel und der Zweite Weltkrieg in der Familienbiografie

Als Kind oder Jugendliche haben Frauen Flucht, Vertreibung, sexuelle Gewalt, Hungersnot und/oder den Tod geliebter Menschen erleben oder ansehen müssen. Dieses erlebte Leid liegt häufig im Verborgenen eingehüllt in einem Mantel des Schweigens. Oft musste die gesamte psychische Kraft mobilisiert werden, um Krieg und Nachkriegsjahre durchzustehen.

In diesem Vortrag zeigt die Referentin Monika Richter auf, wie das Erlebte noch heute auf die Lebensqualität sowie die Mutter/Tochterbeziehung wirken kann und dass die Erkenntnis darüber entlastend ist.

Im Anschluss an den Vortrag – und nach der Vorstellung des Gruppenangebotes – lädt eine Gesprächsrunde zum Austausch ein.

Eine Literaturliste zur Vertiefung rundet den Abend ab.

Donnerstag, 22. September 2016, 19.30 Uhr

Kosten: 5,00 Euro

Monika RichterMonika Richter, freiberufliche Referentin,
Vorträge, Beratungen, Seminare und Projektentwicklungen
Themen:
  • Konstruktive Kommunikation
  • Gesprächsgruppenleitung/Moderation
  • Familiengeheimnisse und Tabus
  • Transgenerationale Kriegstraumata in der Familienbiografie
  • Kriegstraumata in der Altenpflege

 

Gruppenangebot „Familienbiografie“ für Frauen:

Jeweils am Donnerstag, 19:00–21.30 Uhr:
29. Sept., 13. Okt., 27. Okt., 10. Nov., 24. Nov. und 8. Dez. 2016

Kosten: 110,00 Euro inkl. Material,

Für das Gruppenangebot ist eine Anmeldung erforderlich.
Kontakt: Richter.effektiv@web.de

Spaziergang durch die FrauenFreiluftGalerie Hamburg

Entlang der Großen Elbstraße, vom Fischmarkt bis Neumühlen, ist in den letzten 22 Jahren die FrauenFreiluftGalerie Hamburg entstanden. 15 Gemälde der open air-Galerie am  Elbufer  erzählen vom Wandel weiblicher Wirtschaftskraft in Hamburgs Hafen von 1900 bis heute.

Foto: FrauenFreiluftGalerie

Der Spaziergang öffnet Fenster in unzugängliche Arbeitswelten:  wenig bekannte Geschichte(n) von Frauen in Hafenjobs heute und früher, ob Tallyfrau, Binnenschifferin, Ingenieurin im Container Terminal, Rollmopsdreherin aus Portugal, Sexarbeiterin am Straßenstrich, philippinische Seemannsbetreuerin, Kaffeeverleserin in Zeiten des großen Hafen-Streiks 1896 und Zwangsarbeiterin im Hafen der Kriegsjahre – gestaltet von Hamburger und internationalen Künstlerinnen.

 

Das autonome Projekt FrauenFreiluftGalerie Hamburg ist eine kulturelle „Perlenkette“ der besonderen Art, denn hier am Elbe-Nordufer vollzieht sich ein gewaltiger Umwandlungsprozess von Arbeits- und Lebenswelten. Die Hamburger Wandmalerin Hildegund Schuster und die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth von Dücker, leiten die seit 1994 bestehende Galerie.

Diese Rund-um-die-Uhr- Galerie  finanziert sich durch öffentliche sowie private Gelder und eigenes Engagement.

Dr. Elisabeth von Dücker

Kunst- u. Kulturhistorikerin. „Dr. Elisabeth von Dücker, hat als Kustodin am Museum derArbeit in Hamburg 1997 die Abteilung „Frauen und Männer – Arbeitswelten / Bilderwelten“ konzeptionell gestaltet und damit auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede aufmerksam gemacht – ein Schritt auf Neuland in der deutschen Museumslandschaft. Auch das von ihr initiierte, von der Frauenhafengruppe mit 22 Frauen gestaltete Wandbild zu 100 Jahren Frauenarbeit im Hamburger Hafen erregte bundesweite Aufmerksamkeit: unbekannte Frauengeschichte war im öffentlichen Raum sichtbar gemacht worden. Aktualisierte Gemälde sind an der Hafenkante zu besichtigen. Mit der europaweit ersten, großen kulturgeschichtlichen Ausstellung „SEXARBEIT“ zur Lebens- und Arbeitswelt von Prostituierten gelang der Museumswissenschaftlerin ein Beitrag zur Aufklärung und Enttabuisierung des gesellschaftlich stigmatisierten Themas Prostitution. Gleichzeitig entwickelte die Kustodin Diskussionen über den Wandel von Arbeit und Geschlechterrollen in der globalisierten Welt.“ (Landesfrauenrat Hamburg – zur Verleihung der „Hammonia“ 2008 an Elisabeth von Dücker)

Mittwoch, 28. September 2016, 17.00 – 19.00 Uhr

Unser Treffpunkt ist:  Große Elbstraße 132:  vor der Seemannsmission / Haifischbar, am Holzhafen / Altonaer  Fischmarkt.

Kosten: frei / Spende gern gesehen

Rollstuhlfahrer/innen: alle Gemälde sind ohne Treppen o. ä. ansteuerbar

Mit den Öffentlichen erreichbar: per S-Bhf. Königstraße (S 1 /  3, Ausgang Behnstraße), Fußweg ca. 12 Min. Oder per Bus Nr. 111  ab Bhf. Altona (ca. 8 min.)  bis Haltestelle Sandberg (gleich bei der Seemannsmission).

Spaziergang auch bei leichtem Regen.

www.frauenfreiluftgalerie.de

Nicht zwei, sondern tausend Möglichkeiten

Von Rollenklischees, Gendermarketing und Geschlechternormierung

Jungen ergreifen einen Beruf, Mädchen werden Prinzessin

Wer im Kaufhaus in die Spielzeugabteilung hinauffährt, taucht in einer zweigeteilten Welt wieder auf. Ein ganzes Stockwerk ist unterteilt in zwei Zonen: Auf der einen Seite markieren blassrosa und pink, „was Mädchen mögen“. Auf der anderen Seite sind die Verpackungen vorwiegend schwarz und dunkelblau und kennzeichnen das Spielzeugreich der Jungen. Almut Schnerring und Sascha Verlan setzen sich in ihrem Buch „Die Rosa-Hellblau-Falle. Für eine Kindheit ohne Rollenklischees“ mit den allgegenwärtigen Geschlechterstereotypen auseinander, untersuchen, wie diese immer wieder reproduziert werden und diskutieren, wie wir ihnen entkommen können.

Die beiden Autor*innen stellen an diesem Abend einige Thesen ihres Buches vor. Nach einem Kommentar des Feministischen Instituts möchten wir in der anschließenden Diskussion gemeinsam über den aktuellen Backlash, die zunehmende Normierung von Geschlechterrollen, über alltägliche geschlechtliche Zuweisungen von Verhaltensweisen und Produkten, über die Zusammenhänge von Ungleichstellung in der Erwachsenenwelt und ihre Anfänge im Kinderzimmer diskutieren.

Almut Schnerring und Sascha Verlan, Autor*innen des Buches „Die Rosa-Hellblau-Falle“ über den Backlash im Kinderzimmer. Sie bloggen (http://ich-mach-mir-die-welt.de/rosa-hellblau-falle/), machen Hörfunk-Features und geben Workshops für alle, „die mit Kindern leben und arbeiten“.

Die-Rosa-Hellblau-Falle-Buchcover„Die Rosa-Hellblau-Falle“.
Für eine Kindheit ohne Rollenklischees

Schnerring, Almut; Verlan, Sascha
Verlag Antje Kunstmann
München 2014

Sonntag, 9. Oktober 2016, 12.00 Uhr

Ort: „Kölibri“, Hein-Köllisch-Platz 11/12, 20359 Hamburg

In Kooperation mit dem Feministischen Institut Hamburg und den Dollen Deerns, gefördert von der Stabsstelle Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt bei der Behörde für Wissenschaft, Forschung und GleichstellungBehörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

 

Lesung aus: „Vergewaltigung“

SanyalDie Autorin

Mithu M. Sanyal

liest aus ihrem neuen Buch

Vergewaltigung.
Aspekte eines Verbrechens

Edition Nautilus

Erscheint Ende August 2016

Dienstag, 25. Oktober 2016, 20.00 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch | | In Kooperation mit Buchladen Osterstraßelogo_osterstraße

Veranstaltungsort: Buchladen Osterstraße | Osterstraße 171, 20255 Hamburg

Eintritt: 5 €

»Die Art, wie wir über Vergewaltigung denken, steht in einem erschütternden Verhältnis zu der Art, wie wir über Sex denken – und damit sind Sexualität und Geschlecht gleichermaßen gemeint.« Mithu Sanyal

„Die Silvesternacht 2015/16. Zu Tode misshandelte Frauen in Indien. Kachelmann, Polanski, Assange, Strauss-Kahn … Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten. Vergewaltigung hat nicht nur Auswirkungen auf die Betroffenen, sondern daran manifestiert sich die Haltung der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis zum heutigen Tag keine umfassende Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen. Diese Lücke füllt die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal. Sie zeichnet nach, wie wir als Gesellschaft über Vergewaltigung reden und wie sich das wiederum auf die Realität auswirkt. Vergewaltigung ist der dunkle Doppelgänger der Geschlechterverhältnisse. In keinem anderen Bereich halten sich die Vorstellungen von aktiver, aggressiver Männlichkeit und passiver, bedrohter Weiblichkeit so hartnäckig wie in dem der sexuellen und sexualisierten Gewalt. Sanyal betrachtet die Rolle, die Rassismus bei diesen Auseinandersetzungen spielt, was sexuelle Selbstbestimmung und Konsens wirklich bedeuten, und wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt gegendert wurde.

Ausgehend von Sexualitätstheorien von Aristoteles bis Foucault, über die feministischen Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung, popfeministische Entwürfe und Social-Media-Aktionen wie #aufschrei und #ausnahmslos bis hin zu den Problemen, die im Laufe einer echten Reform des §177 StGB gelöst werden müssten, geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann.“ (Edition Nautilus)

Mithu M. Sanyal
© Charles Matthew

Dr. Mithu Melanie Sanyal, Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Journalistin. Feature- und Hörspielautorin für den Rundfunk, mehrfach ausgezeichnet. Referentin für Genderfragen und Dozentin an verschiedenen Universitäten, schreibt für Frankfurter Rundschau, taz, SPEX, Missy Magazine, VICE etc. Sie lebt in Düsseldorf.

Ihr Buch Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts (Wagenbach, 2009) wurde bisher in fünf Sprachen übersetzt. Zuletzt Co-Autorin von Ich bin kein Sexist, aber… (Orlanda).

Eine First Lady wie keine zuvor: Eleanor Roosevelt

Vortrag von Renate Kraft

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Kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bei denen zum ersten Mal eine Frau gute Chancen hat, in das mächtigste politische Amt der Welt gewählt zu werden, lohnt es sich, einen Blick zurück zu werfen auf eine Frau, die zu ihrer Zeit eine der mächtigsten US-amerikanischen Politikerinnen war, obwohl sie nie ein Amt inne hatte: Eleanor Roosevelt mischte sich in den dreißiger und vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in ihrer Rolle als Ehefrau des Präsidenten konsequent in die amerikanische Politik ein, realisierte sozialreformerische Projekte und unterstützte die Rechte und Einflussmöglichkeiten der Frauen in Politik und Gesellschaft. Was weniger bekannt ist: Im Weißen Haus lebte sie viele Jahre lang mit ihrer Lebensgefährtin Lorena Hickok, einer bekannten politischen Journalistin, zusammen.

Eleqanor

Weder die Liebe zu Frauen noch das politische Engagement waren Eleanor Roosevelt in die Wiege gelegt: Als emotional vernachlässigte Tochter einer wohlhabenden Familie aus der so genannten Ostküstenaristokratie erfüllte sie zunächst alle gesellschaftlichen Erwartungen, die an sie gerichtet wurden. Schon in jungen Jahren nahm sie den Heiratsantrag des aufstrebenden Politikers Franklin Delano Roosevelt an und brachte nach der Heirat innerhalb von 10 Jahren 6 Kinder zur Welt. Ihr eigenes  Leben begann, als sie eine Liebesaffäre ihres Mannes entdeckte. Statt auf einer Scheidung zu bestehen, erklärte sie sich bereit, die Ehe formal aufrecht zu erhalten, und rettete damit die politische Karriere Franklin Roosevelts. Innerhalb dieses höchst konventionellen Rahmens gelang es Eleanor Roosevelt, ihr Leben in den folgenden Jahren höchst unkonventionell zu gestalten.

Mittwoch, 2. November 2016, 19.30 Uhr

Eintritt: 7 €/erm. 5 €

Lesung und Diskussion mit Sineb El Masra

sineb-el-masrarDie Autorin liest aus ihren Büchern

Emanzipation im Islam

und

Muslimgirls

Sineb El Masrar wurde 1981 als Tochter marokkanischer Einwanderer in Hannover geboren. 2006 gründete sie das multikulturelle Frauenmagazin Gazelle, das sie als Herausgeberin und Chefredakteurin leitet. 2006 saß sie in der Arbeitsgruppe »Medien und Integration« im Kanzleramt. Von 2010–2013 war sie Teilnehmerin der Deutschen Islam-Konferenz. Sie lebt heute in Berlin.

Mittwoch, 9. November 2016, 19.00 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung mit verdi-Hamburg Frauen

Anmeldung bitte über: emilija.mitrovic@verdi.de

Veranstaltungsort:

Büchergilde – Buchandlung und Galerie

im Hamburger Gewerkschaftshaus

Frauenleben in China

Verschüttetes Wasser oder die Hälfte des Himmels?

2016_11_15 Bild Vortrag LFr Frauenleben alte Frau im HutongNach Mao steht Frauen die Hälfte des Himmels zu, im modernen China sind viele auch in leitenden Positionen zu finden. Über zweitausend Jahre lang waren Frauen jedoch durch familiäre Zwänge gebunden. Die Geburt eines Mädchens zählte nicht, denn eine Tochter war so viel wert wie verschüttetes Wasser. In ihrem ganzen Leben hatte eine Frau sich in feste Rollen einzufügen, fast ausschließlich durch Unterordnung geprägt.

 

Ilse Behrens, ehem. 2. Vorsitzende des Landesfrauenrats, Vorstand Hamburger China-Gesellschaft, hat mehrere frauenpolitische Studienreisen nach China geleitet und die Autorin Eva Siao persönlich kennengelernt, die ihr Leben in Maos China beschreiben hat. Auch weitere Literatur über Tradition und Moderne soll erläutert werden.

Dienstag, 15. November 2016, 18.00 Uhr

China Time LogoIm Rahmen von China Time 2016

7.-25.11.2016

Kooperationsveranstaltung mit Landesfrauenrat Hamburg e. V.

Das Frauenradikal

FrauenradikalChinesisch in Sprache und Schrift

„Das ist ja Chinesisch!“ bedeutet meist: nicht zu verstehen. Tatsächlich ist die Schrift zunächst schwer lesbar, da sie nicht aus Buchstaben, sondern aus Silben besteht. Diese haben wiederum meist zwei Bestandteile, deren eines, das Radikal, die Bedeutung anzeigt. Es gibt über 230 Radikale, z. B. für die Elemente Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde, die sich mit wenig Übung schon herauslesen lassen. Andere Bestandteile lassen Körperteile wie Herz, Mund und Hand erkennen oder Eigenschaften wie groß, weiß, glänzend u. a. Schon durch das Erkennen der Radikale lassen sich viele Bedeutungen zuordnen, oft auch der traditionelle Zusammenhang. Zunächst sollen die Grundzüge der chinesischen Sprache und die Struktur der Schrift gezeigt werden.

Ilse Behrens, ehem. 2. Vorsitzende des Landesfrauenrates HH, wird anhand der Struktur der Schriftzeichen die Einbindung der Radikale für Mensch/Mann und Frau mit Beispielen erläutern. Sie hat mehrere frauenpolitische Studienreisen nach China geleitet und ist in der Hamburger China-Gesellschaft – HCG.

Mittwoch, 16. November 2016, 18.00 Uhr

China Time LogoIm Rahmen von China Time 2016

7.-25.11.2016

Kooperationsveranstaltung mit Landesfrauenrat Hamburg e. V.

In unseren Räumen: Übergänge.6

Übergänge.6 Eine Veranstaltung zum Mitgestalten

Sonntag, 18.12.2016 (4. Advent) von 15 – 18 Uhr

Lesung und Spiel zum Thema „Zukunft, Samen, Amen“

mit Monika Richter und Hannelore Wilke

und mit einem kleinen Kunsthandwerkerinnenmarkt

ueebergaenge

Bei Kaffee, (Yogi)Tee, Punsch und Kerzenschein

Eintritt: 3 €, oder Beitrag für das gemeinsame Buffet

Für unsere „do it yourself“-Veranstaltungsreihe erbitte ich einen Beitrag, z.B. einen eigenen Text zu einem Erlebnis oder Zeitungsartikel (von max. 5 Minuten Länge), Bilder, oder auch sonstige künstlerische Zugaben zum Thema „Zukunft“ „Samen“ und „Amen“, die dich erfreut haben.

Angebote oder Rückfragen bis zum 7.12.2016 an Hannelore.Wilke@hamburg.de.

Bitte einen handlichen Gegenstand mitbringen, zum Thema „Zukunft“ „Samen“ oder „Amen“, mit dem du ein kleines Erlebnis verbindest, für ein von Monika Richter angeleitetes Spiel.

Veranstaltungsort:

hamburger frauenbibliothek & DENKtRÄUME
Grindelallee 43 (Sauerberghof)
20146 Hamburg