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	<title>DENKtRÄUME &#8211; Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME</title>
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	<title>DENKtRÄUME &#8211; Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME</title>
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		<title>Revolution im Stillen – eine Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen erzählt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 14:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Selbstbestimmt stillen – das war in Deutschland lange nicht selbstverständlich. Dagmar Sträter-Müller ist Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen. Sie war dabei, als Frauen* in den 1980ern begannen, ihre Stillerfahrungen systematisch zu teilen und für ein selbstbestimmtes Stillen zu kämpfen –und damit in Deutschland eine Art ‚Still-Revolution‘ starteten.<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2024/08/07/revolution-im-stillen-eine-mitbegruenderin-der-arbeitsgemeinschaft-freier-stillgruppen-erzaehlt/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
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<p><strong>Selbstbestimmt stillen </strong>–<strong> das war in Deutschland lange nicht selbstverständlich. Dagmar Sträter-Müller ist Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen. Sie war dabei, als Frauen* in den 1980ern begannen, ihre Stillerfahrungen systematisch zu teilen und für ein selbstbestimmtes Stillen zu kämpfen </strong>–<strong>und damit in Deutschland eine Art ‚Still-Revolution‘ starteten.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="762" src="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-1024x762.png" alt="" class="wp-image-10976" style="width:646px;height:auto" srcset="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-1024x762.png 1024w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-300x223.png 300w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-768x571.png 768w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-1536x1143.png 1536w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-2048x1524.png 2048w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-500x372.png 500w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-800x595.png 800w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-1280x952.png 1280w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-1920x1429.png 1920w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/08/Vorlage-Titelbild-Blogbeitrag-1-1-150x112.png 150w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dagmar Sträter-Müller, Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen.</em></figcaption></figure>



<p>„Ich bin Dagmar Sträter-Müller. Ich bin 1951 geboren.“ Gerne lauscht man Dagmars Stimme – fast so, als würde die eigene Großmutter von „früher“ erzählen. Etwas nervös scheint sie am Anfang noch zu sein. Wenn es aber ums Stillen geht, wird ihr Ton ernst: Sie erinnert sich an die Geburt ihres ersten Kindes, den Schwierigkeiten beim Stillen und an das medizinische Personal, das dem natürlichen Prozess des Stillens damals häufig im Weg stand.</p>



<p>Selbstbestimmtes Stillen: Dafür kämpfte Dagmar als Stillberaterin in Stillgruppen mehrere Jahre mit Herzblut und opferte dem teils ihr eigenes Studium und wertvolle Zeit mit der Familie. In ihrem Arbeitszimmer im Sauerland erzählt sie DENKtRÄUME über knapp drei Stunden, welche Missstände es beim Stillen in den 1980ern in deutschen Krankenhäusern gab und wie sie und viele weitere Frauen* das dazu brachte, eine überregionale Arbeitsgruppe, die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS), zu gründen. Für diesen Beitrag wurden Ausschnitte aus dem exklusiven Audiomaterial des Zeitzeug*innengesprächs mit einer der Mitbegründerinnen der AFS aufbereitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Anfänge einer Stillrevolution – Dagmar erzählt:</strong></h2>



<p>„In Deutschland war es Anfang der 80er gar nicht so einfach, stillen zu wollen. Das fing im Krankenhaus schon an, wenn es hieß: ‚Du kannst sowieso nicht stillen‘, sobald das Stillen nicht vom ersten Tag an klappte. In den ersten drei Tagen kommt in der Regel auch so gut wie keine Milch aus der Brust. Die kleinen Tröpfchen am Anfang des Stillens sind hochintensiv nährstoffhaltig und geben dem Kind wichtige Abwehrstoffe. Die wurden den Kindern im Krankenhaus häufig vorenthalten und gleichzeitig wurde dafür gesorgt, dass die eigentliche Milchproduktion der Mutter, die erst nach zwei drei Tagen wirklich eintritt, gar nicht erst in Gang kam. Aus dieser Sicht war das ein Verbrechen, was man den Frauen da angetan hat.</p>



<p>Die Frauen kapierten dann langsam: ‚Was passiert da eigentlich im Krankenhaus? Was tut man uns da an?‘ Der Freiheitsgedanke war ein wesentlicher Antrieb, der dazu führte, dass Stillgruppen überhaupt erst entstehen konnten. Gruppen, die sich freimachen mussten von den Vorurteilen und Maßnahmen der Gesundheitsbranche. Es war in gewisser Weise auch eine Revolution.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Startschuss für die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen</strong></h2>



<p>„Ich wusste, dass in Deutschland auch La Leche League-Gruppen <em>(Anm. d. Red.: Die </em><em>La Leche League ist eine internationale Organisation, die in Fragen rund um das Stillen berät. Sie wurde 1956 in den USA gegründet.)</em> existieren mussten und habe mich dann erkundigt und eine Gruppe nördlich von Düsseldorf in Tönisvorst gefunden. Wir haben uns recht bald untereinander getroffen: In Düsseldorf und in Neuss – mal bei der einen, mal bei der anderen zu Hause. Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt als Stillberaterin bekannt gemacht. Das Problem war: Ich konnte zwar meine Telefonnummer bekannt geben und im Krankenhaus Aushänge verteilen, aber das war nichts Offizielles. Es war ein privates Angebot. Wenn man sich Beraterin nennen wollte, dann musste man eine offizielle Anerkennung durch die La Leche League in den USA bekommen.</p>



<p>So haben wir uns zusammengeschlossen, um eine überregionale Arbeitsgruppe zu bilden. Wir wollten offiziell als Stillgruppen auftreten, ohne durch die USA gegängelt zu werden. Im März 1980 haben wir uns in Bad Godesberg getroffen. Es waren etwa 40 Frauen, die aus dem gesamten Bundesgebiet zusammenkamen. Es sollte eine offene Arbeitsgruppe sein, die sich gegenseitig ohne Hierarchien unterstützte. Das waren Frauen, die aus den unterschiedlichsten sozialen, beruflichen und wahrscheinlich auch politischen Richtungen kamen. Diese Gründung war der Startschuss für die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Telefonkabelsalat zu Mittag: Alltag einer Stillberaterin</strong></h2>



<p>„Die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen war zunächst eine unscheinbare Arbeitsgemeinschaft, die auf der gesellschaftlichen Ebene noch keine große Rolle spielte. Man traf sich als Zielgruppen untereinander gar nicht so oft, aber der Austausch war intensiv. Man muss sich klar machen: Es gab zu dem Zeitpunkt weder Internet noch Handy. Vieles der Beratungsarbeit fand über das Telefon statt. Die Anrufe waren keine organisierten Anrufe, sondern die Frauen riefen an, wenn sie Rat brauchten. Ob man gerade beim Mittagessen oder die Kinder am Einschlafen waren – irgendwo platzten die Anrufe einfach hinein. Die Gespräche waren manchmal ganz schön lang und die Telefone hatten noch eine Schnur. Manchmal musste man tatsächlich das Gespräch unterbrechen und zurückrufen, weil das Chaos mit den Kindern einfach zu groß wurde. Ich habe noch bis zur Geburt des dritten Kindes mein Psychologiestudium in der Uni Düsseldorf weitergemacht. Ich hatte eigentlich alles, was ich zum Diplomabschluss brauchte, nur die Diplomarbeit nicht. Das war dann mit den drei Kindern und der intensiven Stillgruppenarbeit zu viel. Es war zwar nicht immer ganz einfach, aber trotzdem war es mir wichtig, den Frauen zu helfen. So in etwa war das Schicksal aller Frauen, die Stillberatung machten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Entgegen der Norm – Stillberaterinnen* in Krankenhäusern</strong></h2>



<p>„Wir wandten uns auch an Krankenhäuser, um die Säuglingsschwestern dort zu beraten. So konnten wir besprechen, wie wir Müttern am besten helfen, die Milchproduktion von Anfang an durch häufiges Anlegen anzukurbeln. Es bringt nichts, wenn man Säuglinge nachts einfach wegschließt und die Frauen dann ohne Kinder lässt. Das war damals noch gängige Praxis. Häufig war es die medizinische Ebene, auf der einem Steine in den Weg gelegt wurden. Und diese Ebene musste man glätten. Der Weg war mit Hebammen, Kinderärzten und Säuglingsschwestern einen guten Kontakt herzustellen und im Austausch vernünftig miteinander zu reden – und dabei Vorurteile und Hierarchien abzubauen. Was die Arbeitsgemeinschaft auch in die Wege brachte, waren Gremien, die sich mit speziellen Themen befassten. In erster Linie waren das medizinische Fragen. Zum Beispiel Spezialfragen, was das Stillen und Medikamente anging oder rechtliche Fragen beim Stillen in der Berufstätigkeit. Und so gab es dann innerhalb der Arbeitsgemeinschaften, Ansprechpartner, die bundesweit verteilt waren und sich mit bestimmten Themen besonders gut auskannten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Besenkammer ins neue Selbstbewusstsein</strong></h2>



<p>„Ich kann mich noch erinnern, dass ich mal meine Kinder in einem Café stillen wollte und ich sehr energisch gebeten wurde, das Kind hier nicht zu stillen. Man wies mir dann einen Raum zu, eine Besenkammer, und da durfte ich das Kind stillen. Das hat sich mittlerweile zum Glück etwas geändert. Allein die Tatsache, dass Frauen ihre Kinder überhaupt stillen wollen und es dann auch tun hat sich geändert. Das heißt aber auch nicht, dass jede Frau ihr Kind stillen will. Niemand MUSS ein Kind stillen. Kinder, die heutzutage mit künstlicher Babynahrung gefüttert werden, werden genauso gesund und glücklich. Aber wenn die Frauen stillen möchten, werden ihnen heute hoffentlich keine Steine mehr in den Weg gelegt. Ich glaube, dass die Stillgruppen einen erheblichen Anteil an diesem neuen Selbstbewusstsein der Frauen haben.“</p>



<p>Heute blickt Dagmar optimistisch in die Zukunft eines selbstbestimmten Stillens in Deutschland. Die 73-Jährige beschloss im Laufe der 1990er Jahre ihre ehrenamtliche Arbeit als Stillberaterin in der AFS niederzulegen. Die Funktion einer Stillgruppe läge im Austausch zwischen stillenden Frauen*, findet Dagmar. Und sie, die „schon fast in Richtung Oma geht“, wolle das lieber der jüngeren Generation überlassen. Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen allerdings bleibt unverändert. Seit 1988 ist der Bundesverband als gemeinnütziger Verein eingetragen und setzt sich bis heute für stillende Mütter ein. Die AFS bleibt damit ein einzigartiges Beispiel für eine überregional organisierte Graswurzelbewegung von Frauen* für Frauen* in Deutschland.</p>



<p><em>DENKtRÄUME beschäftigt sich dieses Jahr in seinem DDF-Projekt mit Materialien der AFS aus seinem Archiv. Die Dokumente werden digitalisiert und für die weitere Forschung aufbereitet. Mehr Infos zum Projekt findet ihr <a href="https://www.denktraeume.de/2024/07/31/stillen-ein-menschenrecht-digitalisierungsprojekt-stillgruppen/">hier</a></em>.</p>



<p>Autorin: Lena Gaul</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Stillen, ein Menschenrecht“– Digitalisierungsprojekt Stillgruppen</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2024/07/31/stillen-ein-menschenrecht-digitalisierungsprojekt-stillgruppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 10:06:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DDF]]></category>
		<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
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					<description><![CDATA[Babyfreundliche Krankenhäuser, Stillförderung und der Kampf gegen die Muttermilchersatzindustrie: Wir untersuchen in unserem aktuellen Projekt für das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF), wie sich Stillgruppen seit jeher für Mütter und Frauengesundheit stark machen.<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2024/07/31/stillen-ein-menschenrecht-digitalisierungsprojekt-stillgruppen/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
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<p><strong>Babyfreundliche Krankenhäuser, Stillförderung und der Kampf gegen die Muttermilchersatzindustrie: Wir untersuchen in unserem aktuellen Projekt für das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF), wie sich Stillgruppen seit jeher für Mütter und Frauengesundheit stark machen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="762" src="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-1024x762.png" alt="Denkträume DDF Projekt Stillgruppen, Archievmaterialien der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen" class="wp-image-10980" style="width:624px;height:auto" srcset="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-1024x762.png 1024w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-300x223.png 300w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-768x571.png 768w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-1536x1143.png 1536w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-2048x1524.png 2048w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-500x372.png 500w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-800x595.png 800w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-1280x952.png 1280w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-1920x1429.png 1920w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2024/07/Kopie-von-Interview-mit-einer-Stillberaterin2-150x112.png 150w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Archivmaterialien der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen </em></figcaption></figure>



<p>Zwei große Kisten voller Briefe, Flugblätter, Vereinsdokumente, Zeitschriften und eine Handvoll Ordner schenkte uns eine der Mitbegründerinnen der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS). Mit knapp 10.000 Blatt ist das der größte Bestand, den DENKtRÄUME bis dato bearbeitet. Die einzigartigen Materialien der AFS reichen von deren Gründung 1980 bis zu den 2000er-Jahren. Neben Einblicken in die Arbeit und Organisation der Stillgruppen, geben Briefe Einsicht in die Lebensrealität junger Mütter, Ärzt*innen und Gruppenmitgliedern. Wir erfassen die Dokumente in unserem Archiv, digitalisieren sie und stellen sie im <a href="https://meta-katalog.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">META-Katalog</a> online.</p>



<p>Die AFS gründete sich 1980 als lockere Arbeitsgemeinschaft von zunächst 45 Stillgruppen. In Abgrenzung zum USA-geprägten internationalen Netzwerk, der La Leche Liga (LLL), bauten sie eigene Strukturen auf, die freier von Hierarchien sein sollen. Ziel der AFS ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Damals wie heute haben viele der Mitglieder selbst Stillerfahrung und helfen damit anderen Müttern, Hebammen und medizinischem Personal. Ganz nach dem Motto ‚Stillen als Menschenrecht‘ setzt sich die autonom organisierte Arbeitsgemeinschaft dafür ein, Missstände in der Frauengesundheit aufzudecken und selbstbestimmtes Stillen zu normalisieren. Was als Graswurzelbewegung begann, ist heute zu einem Bundesverband herangewachsen.</p>



<p>Während wir die Archivdokumente aktuell sichten und kategorisieren, ergeben sich bereits seltene Einblicke in die Arbeit der Stillgruppen. Neben der individuellen Beratung gingen die Vereinsmitglieder in Krankenhäuser und gaben dort Kurse für das Krankenhauspersonal. Wie Reaktionen von entrüsteten Kinderärzten(!) zeigten, nahm das medizinische Personal die Hilfestellung der Frauen anfangs nicht immer positiv auf.</p>



<p>Ende der 1980er-/Anfang der 1990er-Jahre beteiligte sich die AFS außerdem an dem Nestlé-Boykott. Der Vorwurf: Der weltweit größte Hersteller von Säuglingsnahrung solle für den Tod von Millionen Säuglingen verantwortlich sein. Gemeinsam mit dem International Baby Foods Action Network (IBFAN) sammelten sie Unterschriften für eine Petition gegen das aggressive Werben für künstliche Babynahrung. Die Aufmerksamkeit für das Thema wuchs, sodass die Werbung in Deutschland 1994 durch das Säuglingsnahrungswerbegesetz strenger reguliert wurde.</p>



<p>Ob Selbstbestimmung beim Stillen, babyfreundliche Krankenhäuser oder dem Kampf gegen Industrieriesen – viele Erfolge der Stillgruppen sind Meilensteine für die Frauengesundheit. Die Aufarbeitung durch DENKtRÄUME hilft dabei zu verstehen, inwieweit sich die Stillgruppen als Teil der Frauengesundheitsbewegung sehen. Sicher ist: Der Bestand der AFS ist ein einzigartiges Beispiel für eine dezentral überregionale Frauenorganisation in Deutschland. Die Archivmaterialien der AFS zeigen, wie Frauen losgelöst von wirtschaftlichen Interessen und auferlegten Moralvorstellungen andere Frauen mit den geringsten Mitteln unterstützten.</p>



<p>Seit 1983 archivieren und dokumentieren wir Informationen zu Frauen- und Geschlechterfragen. Im Fokus stehen dabei die drei Säulen: Bibliothek, Archiv und Veranstaltungen. Ziel ist es, aktuelle Themen aus einer feministischen Perspektive zu betrachten und an die Öffentlichkeit zu bringen. Das DDF-Projekt ist am 1. Januar 2024 gestartet und hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Dabei erschließen wir die Materialien der AFS, digitalisieren diese und klären Rechte. Zusätzlich werden Interviews mit Zeitzeug*innen geführt und Essays zu den Themen ‚Feminismus und Mutterschaft‘, ‚AFS‘ und ‚Frauengesundheitsbewegung‘ für das DDF-Portal geschrieben.</p>



<div style="height:42px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere DDF-Projekte von DENtRÄUME:</h2>



<p><a href="https://www.denktraeume.de/ddf-2022/" data-type="link" data-id="https://www.denktraeume.de/ddf-2022/">2022 &#8211; Frauenbewegung und NS-Täterinnenschaft/Rechtsextremismus</a></p>



<p><a href="https://rundgang.denktraeume.de/" data-type="link" data-id="https://rundgang.denktraeume.de/">2021/2022 &#8211; Virtueller Stadtrundgang der Lesben und Frauen*geschichte in Hamburg </a></p>



<p><a href="http://Die Initiative „Frauen in die Bundeswehr?">2021 &#8211; Frauenfriedensbewegung: Die Initiative „Frauen in die Bundeswehr?</a></p>



<div style="height:42px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Autorin: Lena Gaul, studiert Digitale Kommunikation an der HAW-Hamburg und gestaltet bei DENKtRÄUME ihr Masterprojekt im Bereich PR.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>27. Januar: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2022/01/27/27-januar-internationalen-tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-holocaust/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 13:38:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DDF]]></category>
		<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
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					<description><![CDATA[#WeRemember<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2022/01/27/27-januar-internationalen-tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-holocaust/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-vp_sm is-resized"><img decoding="async" src="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2022/01/WeRemember-500x504.jpg" alt="" class="wp-image-7319" width="250" height="252"/></figure></div>



<p>Heute vor 77 Jahren wurden die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz von der Roten Armee befreit. Auschwitz als das Synonym für den Massenmord der Nationalsozialisten an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten ist ein Ausdruck des Rassenwahns der deutschen Geschichte und in seiner Schrecklichkeit kaum zu überbieten. Während der NS-Zeit wurden allein in Auschwitz über anderthalb Millionen Menschen durch die Nationalsozialisten ermordet.</p>



<p>1996 wurde der 27. Januar auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 erklärten die Vereinten Nationen den Tag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Die in letzter Zeit beobachtete Zunahme antisemitischer Gewalttaten und ein Wiedererstarken des Antisemitismus in Deutschland macht eine Auseinandersetzung mit dieser bedrückenden Geschichte umso wichtiger.</p>



<p>Wir werden uns in 2022 mit dem Verhältnis der Frauenbewegung zu NS-Täterinnenschaft auch in Bezug auf unsere eigene Einrichtung auseinandersetzen: Im Rahmen des <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/start" data-type="URL" data-id="https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/start" target="_blank">Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF)</a> werden wir gemeinsam mit der <a rel="noreferrer noopener" href="https://zgd-hamburg.de/bibliothek/" data-type="URL" data-id="https://zgd-hamburg.de/bibliothek/" target="_blank">Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender &amp; Queer Studies Hamburg des Zentrum Gender &amp; Diversity (ZGD)</a> ein neues Digitalisierungsprojekt umsetzen.</p>



<p>Wir werden unserer Dokumente zum „Fall Ruth Kellermann“ digitalisieren und aufbereiten, werden Interviews mit Zeitzeug*innen führen und einzelne Aspekte in verschiedenen Essays aufbereiten.</p>



<p><a href="https://www.denktraeume.de/ddf-2022/" data-type="URL" data-id="https://www.denktraeume.de/ddf-2022/">Mehr Infos zum Projekt &gt;&gt;</a></p>



<p><a href="https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/303868/holocaust-gedenktag" data-type="URL" data-id="https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/303868/holocaust-gedenktag" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr zum Gedenktag bei der Bundeszentrale für politische Bildung &gt;&gt;</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bye, bye!</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2018/12/18/bye-bye/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 11:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
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					<description><![CDATA[E.<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2018/12/18/bye-bye/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" width="900" height="506" src="https://www.youtube.com/embed/At9bBaPJ5-8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>E.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>29. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg &#124; International Queer Film Festival</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2018/10/08/29-lesbisch-schwule-filmtage-hamburg-international-queer-film-festival/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 16:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lesben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind dabei! Und präsentieren einen Film über die amerikanische Dichterin Emily Dickinson: &#160; Wild Nights with Emily (OmU) Mittwoch, 17.10. 22:30 // Metropolis Kino Tickets: Infos zum Vorverkauf // Online-Tickets Wild Nights with Emily Madeleine Olnek (US, 2018, 84’) Sprache: Englisch, Untertitel: Deutsch Alte Jungfer oder Frauen liebende Frau?...<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2018/10/08/29-lesbisch-schwule-filmtage-hamburg-international-queer-film-festival/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="program_text col-12 col-sm-7 col-md-9 col-lg-9 columns columns-text">
<h4>Wir sind dabei! Und präsentieren einen Film über die amerikanische Dichterin Emily Dickinson:</h4>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4><a class="showentry" href="https://www.lsf-hamburg.de/festival/2018/timetable#a-z_program1159">Wild Nights with Emily (OmU)</a></h4>
<h1 class="program_metadata">Mittwoch, 17.10. 22:30 // Metropolis Kino</h1>
<div id="a-z_detail_program1159" class="program">
<p class="program_tickets">Tickets: <a title="Link mit Informationen zum Vorverkauf" href="https://www.lsf-hamburg.de/festival/2018/tickets" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Infos zum Vorverkauf</a> // <a title="Link zum Online-Ticketverkauf von adticket" href="https://lsfquerbild.reservix.de/events" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Tickets</a></p>
<div class="film">
<div class="film_meta">
<h1>Wild Nights with Emily</h1>
<p><strong>Madeleine Olnek (US, 2018, 84’)</strong><br />
Sprache: Englisch, Untertitel: Deutsch</p>
</div>
<div class="film_description_wrapper">
<div class="film_description">
<p>Alte Jungfer oder Frauen liebende Frau? Nicht nur Literaturwissenschaftler_innen streiten darüber, ob Emily Dickinson (1830-1886) einfach zurückgezogen lebte, oder ein geheimes Liebesleben pﬂegte. Wäre es nicht wunderbar, wenn wir ein historisches, queeres Vorbild mehr hätten? Und dann noch eine feinsinnige Poetin, deren Dichtkunst ihrer Zeit weit voraus war. Madeleine Olneks Biopic erzählt zwei Versionen von Emilys Lebensgeschichte: eine öffentliche und eine private. Die öffentliche wird posthum von Mabel Todd geprägt, der selbsternannten Herausgeberin und Geliebten ihres Bruders. Mabel bemächtigt sich in Vorträgen sowie mit heißgerubbeltem Radiergummi des künstlerischen Erbes und entwirft das allgemein bekannte Image der Poetin. Doch die Bilder auf der Leinwand erzählen ebenso von Emilys Bemühungen, veröffentlicht zu werden &#8211; und ihrer lebenslangen Beziehung mit ihrer Jugendfreundin und Schwägerin Susan. Das ist der Stoff, aus dem Tragödien sind. Doch wer sich an sexy Intimtoupées („Foxy Merkins“, LSF 2014) erinnert, weiß, dass uns ein Film mit trocken-warmherzigen Humor erwartet.</p>
</div>
<div class="film_description film_description_en">
<p class="lang-en"><em>Madeleine Olnek’s biopic on Emily Dickinson (1830–1886) tells two versions of her story. Self-appointed editor Mabel Todd, Emily’s brother’s mistress, coined posthumously the official personae of the poet. The images on the screen tell the other story: of Emily’s struggles to be published and her relationship with her sister-in-law, Susan. Those who remember “Foxy Merkins” (HIQFF 2014) or “Codependents Lesbian Space Aliens” (HIQFF 2011) know to expect a film told with a dry, yet aﬀectionate humour.</em></p>
<p class="lang-en">[Aus dem Timetable lsf hamburg/Queer Film Festival / https://www.lsf-hamburg.de]</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-754" src="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2014/09/lsf-jubilogo_klein.jpg" alt="" width="150" height="171"></p>
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</div>
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</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) ist online.</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2018/09/17/das-digitale-deutsche-frauenarchiv-ddf-ist-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 11:06:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[DDF]]></category>
		<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neue Adresse zu Lesben- und Frauengeschichte im Netz: das Digitale Deutsche Frauenarchiv Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) ist online. Erstmals wird das Wissen zur deutschen Frauenbewegung in einem gemeinsamen Portal der feministischen Erinnerungseinrichtungen gebündelt und für alle zugänglich gemacht. Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,...<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2018/09/17/das-digitale-deutsche-frauenarchiv-ddf-ist-online/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="article-header__headline"><span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden"><a href="http://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2543" src="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2019/06/DDF_Logo_hoch_RGB_4x_klein-300x298.jpg" alt="" width="205" height="203" /></a>Die neue Adresse zu Lesben- und Frauengeschichte im Netz: das Digitale Deutsche Frauenarchiv</span></p>
<div class="article-text grid grid--wrapped">
<p class="article-text__teaser-text field field--name-field-teaser-text field--type-string-long field--label-hidden field__item">Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) ist online. Erstmals wird das Wissen zur deutschen Frauenbewegung in einem gemeinsamen Portal der feministischen Erinnerungseinrichtungen gebündelt und für alle zugänglich gemacht. Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eröffnete am 13. September das Portal.</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauen im Blick</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2018/02/22/frauen-im-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 17:09:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 8. März feiern Frauen in der ganzen Welt den Internationalen Frauentag. Die „Frauen im Blick“-Initiatorinnen vom Landesfrauenrat Hamburg e.V., von Schöne Aussichten – Verband selbständiger Frauen e.V. sowie von der Handelskammer Hamburg, der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck und der Industrie- und Handelskammer Stade laden alle herzlich dazu ein,...<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2018/02/22/frauen-im-blick/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.frauen-im-blick.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2823 size-medium" src="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2018/02/kopf-300x76.gif" alt="" width="300" height="76" srcset="https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2018/02/kopf-300x76.gif 300w, https://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/2018/02/kopf-150x38.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Am 8. März feiern Frauen in der ganzen Welt den Internationalen Frauentag. Die „Frauen im Blick“-Initiatorinnen vom Landesfrauenrat Hamburg e.V., von Schöne Aussichten – Verband selbständiger Frauen e.V. sowie von der Handelskammer Hamburg, der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck und der Industrie- und Handelskammer Stade laden alle herzlich dazu ein, die diesjährigen Feierlichkeiten</p>
<h1>am Dienstag, 6. März 2018, um 18 Uhr</h1>
<p>mit ihrem traditionellen Frauennetzwerktreffen <strong><a href="http://www.frauen-im-blick.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Frauen im Blick“</a></strong> in der Handelskammer Hamburg zu eröffnen.</p>
<p>DENKtRÄUME wird – zusammen mit der Zentralen Gender-Bibliothek – dort mit einem Stand vertreten sein. Kommt doch einfach vorbei!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsere neuen Bücher sind online!</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2017/07/25/unsere-neuen-buecher-sind-online-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 10:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.denktraeume.de/?p=1644</guid>

					<description><![CDATA[Alle Bücher, die wir am Sonntag, 16. Juli 2017, auf unserem wieder proppevollen Bücher-Café vorgestellt haben, sind jetzt online! Und alle sind natürlich ausleihbar &#8211; jetzt im Sommer nur donnerstags, 16 bis 19 Uhr. Viel Spaß und interessante Lesestunden damit!<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2017/07/25/unsere-neuen-buecher-sind-online-2/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-335" src="http://www.denktraeume.de/wp-content/uploads/roterruecken.jpg" alt="roterruecken" width="220" height="211">Alle Bücher, die wir am<strong> Sonntag, 16. Juli 2017,</strong> auf unserem wieder proppevollen Bücher-Café vorgestellt haben, sind jetzt <a href="http://www.hamburger-frauenbibliothek.de/neuerwerbungen_aktuell/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online</a>!</p>
<p>Und alle sind natürlich ausleihbar &#8211; jetzt im Sommer nur donnerstags, 16 bis 19 Uhr.</p>
<p>Viel Spaß und interessante Lesestunden damit!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir zeigen noch mal: &#8222;Die Revolution der Frauen&#8220;</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2017/06/26/wir-zeigen-noch-mal-die-revolution-der-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 12:04:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.denktraeume.de/?p=1618</guid>

					<description><![CDATA[La Révolution des femmes – Un Siècle de féminisme arabe (Feminists Insha’Allah! – The Story of Arab Feminism) Dokumentarfilm, Tunesien 2014, R.: Feriel Ben Mahmoud, 54 Min., engl. / frz. / arab. OF, dt. UT Der Film erzählt die in Europa kaum bekannte Geschichte des arabischen Feminismus. Feriel Ben Mahmoud...<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2017/06/26/wir-zeigen-noch-mal-die-revolution-der-frauen/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="entry-header">La Révolution des femmes – Un Siècle de féminisme arabe</h1>
<div class="entry-content">
<p><span lang="en-US"><a href="http://www.augen-blicke-afrika.de/blog/wp-content/uploads/2016/10/11111.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3162 alignright" src="http://www.augen-blicke-afrika.de/blog/wp-content/uploads/2016/10/11111-300x169.jpg" alt="11111" width="308" height="177" /></a><em>(Feminists Insha’Allah! – The Story of Arab Feminism)</em></span><i><b> </b></i></p>
<p><span lang="en-US">Dokumentarfilm, Tunesien 2014, R.: Feriel Ben Mahmoud, 54 Min., engl. / frz. / arab. OF, dt. UT</span></p>
<p>Der Film erzählt die in Europa kaum bekannte Geschichte des arabischen Feminismus. Feriel Ben Mahmoud hat dafür Interviews mit Frauen aus verschiedenen Generationen in Ägypten, Marokko, Algerien, Tunesien, Saudi-Arabien sowie im Libanon geführt. Mit zum Teil unveröffentlichtem Archivmaterial belegt sie den seit mehr als einem Jahrhundert andauernden Kampf um Frauenrechte in den muslimisch geprägten Gesellschaften. Der Film zeigt auch, welche innenpolitischen Auseinandersetzungen, aber auch welche außenpolitischen Einflüsse die Emanzipationsbewegungen in den jeweiligen Ländern förderten oder zurückwarfen.</p>
<p>Zentrale Aussage des Films: Ohne Gleichberechtigung der Frauen gibt es auch keine Demokratie!</p>
<p><strong>Zur Regisseurin: </strong><span lang="en-US"><b>Feriel Ben Mahmoud</b></span><span lang="en-US">, geb. 1976, studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Paris. Seit 2001 produziert sie Dokumentarfilme zum Thema Frauenrechte in arabischen Ländern. Für “La révolution des femmes – Un siècle de féminisme arabe” erhielt sie auf Festivals weltweit zahlreiche Auszeichnungen. </span></p>
</div>
<h1>Dienstag, 27. Juni 2017, 19.00 Uhr</h1>
<p><strong>Ort: Kino <a href="http://www.metropoliskino.de/index.php?id=28" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Metropolis</a></strong>, <span class="_Xbe">Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg</span></p>
<p>Mit kurzen einführenden Beiträgen zum Film</p>
<p>Eintritt: regulärer Metropolis-Preis (7,50 €/5 € für Mitglieder)</p>
<p><em>Kooperation von <strong><span style="color: #d91a1a;">DENKtRÄUME</span></strong>, <a href="https://www.frauenrechte.de/online/index.php/ueberuns/staedtegruppen/staedtegruppenuebersicht/hamburg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Terre des Femmes</a>, <a href="http://www.filia-frauenstiftung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">filia. die frauenstiftung</a>,<a href="http://www.hamburg.de/politische-bildung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Y</a><a href="https://www.facebook.com/yalla.hamburg/photos/a.403642582985351.114619.208612665821678/1239538942729040/?type=1&amp;theater" target="_blank" rel="noopener noreferrer">alla</a></em></p>
<p><em><a href="http://www.hamburg.de/politische-bildung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hamburger Frauen- und MigrantInnenmarsch</title>
		<link>https://www.denktraeume.de/2017/05/07/hamburger-frauen-und-migrantinnenmarsch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DENKtRÄUME]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2017 17:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[DENKtRÄUME]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenmarsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.denktraeume.de/?p=1590</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;FRAUEN STÄRKEN FRAUEN!&#8220; Hamburgs Frauen gehen voran – für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde Der Hamburger Frauen- und MigrantInnenmarsch rund um die Binnenalster Samstag, 13. Mai 2017, 14.00 Uhr Was? Frauen- und MigrantInnenmarsch für die demokratischen Werte Wann? Samstag, 13.5.2017, ab 14.00 Uhr Grußworte auf dem Rathausmarkt, ab 15.00 Uhr marschieren wir...<p> <a class="continue-reading-link" href="https://www.denktraeume.de/2017/05/07/hamburger-frauen-und-migrantinnenmarsch/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-15497239225" class="j-module n j-header ">
<h1 id="cc-m-header-15497239225" class="">&#8222;FRAUEN STÄRKEN FRAUEN!&#8220;</h1>
<h3 id="cc-m-header-15497245625" class="">Hamburgs Frauen gehen voran – für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde</h3>
<p>Der <strong><a href="http://www.hamburger-frauenmarsch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburger Frauen- und MigrantInnenmarsch</a> rund um die Binnenalster </strong></p>
<h1>Samstag, 13. Mai 2017, 14.00 Uhr</h1>
</div>
<div id="cc-m-15497239325" class="j-module n j-text ">
<p><strong>Was? </strong>Frauen- und MigrantInnenmarsch für die demokratischen Werte</p>
<p><strong>Wann?</strong> Samstag, 13.5.2017, ab 14.00 Uhr Grußworte auf dem Rathausmarkt, ab 15.00 Uhr marschieren wir um die Binnenalster.  Im Anschluss ab 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr lädt die Kulturbrücke mit ihren MitveranstalterInnen die TeilnehmerInnen des Marsches zu einem Dialog mit den AusstellerInnen auf dem Rathausmarkt ein und es wird ein kulturelles Programm geboten werden.</p>
<p><strong>Wo? </strong>Auf dem Hamburger Rathausmarkt</p>
<p><strong>Wer?</strong> Frauen, MigrantInnen, Alt- und Neuhamburger jeder Nationalität.</p>
<p>Wir HamburgerInnen stehen ein für mehr <strong>Weltoffenheit, Selbstbestimmung, Menschlichkeit, gegenseitigen Respekt und Toleranz</strong>. Und für ein lebenswertes, sozial-gerechtes und friedvolles Miteinander.</p>
</div>
<div id="cc-m-15560426525" class="j-module n j-callToAction ">
<div id="cc-m-15497337025" class="j-module n j-text ">
<p>Wir HamburgerInnen wehren uns gegen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Frauenfeindlichkeit. Wir sagen „Nein!“ zu all denjenigen, die unsere Gesellschaft mit rechts-populistischer Propaganda und religiösem Fanatismus spalten wollen und so unsere Grundrechte auf Frieden, Freiheit und Demokratie zu erschüttern versuchen.</p>
</div>
<div id="cc-m-15497337825" class="j-module n j-text ">
<p>Was uns vereint, sind die demokratischen Werte, die unsere internationale Stadt und unser ganzes Land in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben. Mit einem vielfältigen künstlerischen Programm möchten wir die Vielfalt der Menschen und Kulturen feiern.</p>
<p><a href="http://www.kulturbrueckehamburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" id="cc-m-imagesubtitle-image-15540252825" class=" alignleft" src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none/path/s79301e5a421f0f77/image/i0d1ad0fd8f47bfe1/version/1493106778/image.jpg" sizes="auto, (min-width: 900px) 900px, 100vw" srcset="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=320x10000:format=jpg/path/s79301e5a421f0f77/image/i0d1ad0fd8f47bfe1/version/1493106778/image.jpg 320w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=640x10000:format=jpg/path/s79301e5a421f0f77/image/i0d1ad0fd8f47bfe1/version/1493106778/image.jpg 640w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none/path/s79301e5a421f0f77/image/i0d1ad0fd8f47bfe1/version/1493106778/image.jpg 900w" alt="" width="127" height="39" data-src-width="900" data-src-height="250" data-src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none/path/s79301e5a421f0f77/image/i0d1ad0fd8f47bfe1/version/1493106778/image.jpg" data-image-id="9431049825" /></a>und <a href="http://www.hamburger-frauenmarsch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">viele andere Einrichtungen &#8230;</a></p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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