Aktuelles Programm


Queerfeministische Perspektiven auf politische Homophobie und Anti-Feminismus in Europa

Ort: Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof)

(c) pixabay/Filmbetrachter

In den vergangenen Jahren konnten viele Erfolge für LGBTIQ+-Personen gefeiert werden. Dennoch nehmen homophobe und antifeministische Tendenzen immer mehr zu. In einigen europäischen Ländern wie Rumänien, Ungarn oder Georgien ist die Situation besorgniserregend.

Polen belegte gemessen an der Menschenrechtssituation von LGBTQIA+-Personen unter der nationalistischen PiS Partei den niedrigsten Platz unter allen EU-Mitgliedsstaaten. 2023 wurde die PiS Partei abgewählt.

Wir sprechen mit Magdo Chuchracka, polnische*r Aktivist*in und Dragkünstler*in, über die homophobe und antifeministische Politik der PiS Partei und die gegenwärtigen politischen Entwicklungen in Polen. Unter anderem: Was hat die queerfeministische Bewegung in Polen dazu beigetragen, dass die PiS Partei abgewählt wurde?

Zusätzlich wird Hanna Grześkiewicz, Programmreferentin für Mittel- und Osteuropa bei filia.die frauenstiftung anwesend sein und von feministischen Projekten in Polen erzählen, die von filia unterstützt werden.

Eintritt: 3 Euro

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung


Stadtrundgang: Spuren jüdischen Lebens in Hamburgs Neustadt

Samstag, 22. Juni 2024, 15 Uhr

(c) pixabay/Tentes

Treffpunkt: Hotel Hafentor (Hafentor 3, 20459 Hamburg; gegenüber des Ausgangs Eichholz bei der S-Bahn Landungsbrücken)

Die Neustadt war ein Stadtteil, in dem bis die 1920er Jahre hinein viele Bewohner*nnen jüdischen Glaubens lebten. Der Stadtrundgang führt vorbei an vormals jüdischen Wohnstiften und Bildungsstätten, an dem Denkmal für Fanny Mendelsohn und Felix Mendelssohn Bartholdy und vielen anderen spannenden Orten.

Teilnahme nur mit Anmeldung unter: karin.schoenewolf[at]denktraeume.de

Teilnahmebegrenzung auf 15 Personen. Wenn sich mehr als 15 Personen anmelden, wird zu einem anderen Zeitpunkt ein 2. Rundgang angeboten.

Leitung: Karin Schönewolf

Eine Kooperation von: DENKtRÄUME und den ver.di Frauen


Anders als die Anderen. Eine lesbische Liebesgeschichte aus den 1950er Jahren

(c) eFeF-Verlag

Dienstag, 25. Juni 2024, 19.30 Uhr

Ort: Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof)

Ida Erne: Anders als die Andern. Eine lesbische Liebesgeschichte aus den 1950er Jahren. Lesung mit der Herausgeberin Madeleine Marti.

Die Erzählung „Anders als die Andern“ handelt von einer in der Gastronomie tätigen Frau in den 1950er Jahren. Sie verliebt sich in die Dirigentin einer Damenkapelle und kämpft um diese Liebe. Dabei geht es ebenso um ihr eigenes innere Ringen, um das Erleben ihrer lesbischen Liebe wie um die gesellschaftliche Situation von frauenliebenden Frauen, auch im Berufsleben.

Die Autorin Ida Erne lebte von 1906 bis 1990 und war im Gastgewerbe und als Vertreterin einer Textilfirma tätig. Kurz vor ihrem Tod kontaktierte sie die Literaturwissenschaftlerin Madeleine Marti mit der Bitte, ihr einen Verlag zu suchen. 2022 schließlich publizierte diese den Text im ältesten Schweizer Frauenverlag (eFeF-Verlag).


Bücher-Café

Sonntag, 7. Juli 2024, 15 Uhr

Ort: Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof)

Wir haben uns für euch umgesehen und geben druckfrische Bücher-Tipps für einen feministischen Sommer …

Bei einem schönen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, Tee und Torten wollen wir es uns gemeinsam gemütlich machen und euch den neu entdeckten Lesestoff vorstellen.

Unser Bücherflohmarkt ist ebenfalls wieder für euch aufgebaut – Klassikerinnen, Skurriles und der ein oder andere Schatz lassen sich dort finden.

FLINTA* only


Was tun gegen Digitale Gewalt? Über Prävention und den Schutz von Betroffenen

Dienstag, 16. Juli 2024, 19 Uhr

Ort: Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof)

(c) Canva

Digitale Gewalt hat viele Facetten: Belästigung, Verleumdung und Diskriminierung im Internet gehören genauso dazu wie direkte Bedrohung über Messengerdienste, die Konfrontation mit sexistischen Bildern bis hin zu KI-gestützten Deep-Fake Videos mit pornographischen Inhalten. Digitale Gewalt kann zu direkter physischer Gewalt führen – und umgekehrt. Über prominente Fälle digitaler Gewalt wird oft berichtet. Betreffen kann sie jedoch jede Person, in einer Beziehung, bei der Arbeit, in der Schule oder im Ehrenamt. Besonders häufig betrifft sie Frauen, LGBTIQ+ Personen und von rassistischer Diskriminierung betroffene Menschen. Was können sie, wir alle dagegen tun? Welche politische Strategie ist notwendig, um digitale Gewalt zu bekämpfen und Opfer zu schützen? Denn digitale Gewalt ist politisch: Sie schränkt Menschen in ihrer Freiheit und oft auch in ihrer politischen Arbeit ein und bedroht damit auch das gesellschaftliche Klima.

Mit Sina Laubenstein – Programmdirektorin von ISD Germany und Iris Hannig-Pasewald Opferhilfe Hamburg e.V.

Moderation: Jörn Dobert – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Eine Kooperationsverstaltung mit:


Zwischen Gestern und Morgen – 50 Jahre Sonntags-Club

Dienstag, 30. Juli 2024, 19 Uhr

Ort: Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

(c) pixabay / Alexas_Fotos

Der Sonntags-Club gilt als älteste Vereinigung für Schwule, Lesben und Trans in der ehemaligen DDR und wurde gemeinsam mit der Vorläufer-Organisation HIB (Homosexuelle Initiative Berlin) in 2023 50 Jahre alt. In ihrem Dokumentarfilm rekonstruiert Kathrin* Schultz die Geschichte des Sonntags-Clubs. Zahlreiche Zeitzeug*innen kommen zu Wort. Der Film ist Bettina Dziggel gewidmet, einer lesbischen Aktivistin der DDR. Sie ist während der Dreharbeiten viel zu früh verstorben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des CSD Hamburg statt.


Stadtrundgang: Lesbisches Leben in Hamburg

Sonntag, 4. August 2024, 15 Uhr

Treffpunkt: Hotel Hanseatin (Dragonerstall 11, 20355 Hamburg)

Frauen, die Frauen liebten, haben meist eine sehr versteckte Geschichte, aber es gab sie immer. Frauen, die sich in Männerkleidung ihren Lebensunterhalt verdienten und sogar mit Frauen verheiratet waren, Frauen, die als reiche Erbinnen das erste Frauenzentrum im Hamburg eröffneten oder Frauen, die sich mit Sprüchen auf T-Shirts im Gerichtssaal Gehör verschafften. An verschiedenen Haltepunkten gibt es Geschichte und Geschichten über ihr Leben in Hamburg. Durch den Rundgang führen Reingard Wagner und Karin Schönewolf.

Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden.

Teilnahme nur mit Anmeldung unter: karin.schoenewolf[at]denktraeume.de

Wir freuen uns über eine Spende!

Die Veranstaltung findet im Rahmen des CSD Hamburg statt.


Lange Nacht der Literatur

Beliban zu Stolberg liest aus „Zweistromland“

(c) kanon verlag

Samstag, 7. September 2024, 16 Uhr

Ort: Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof)

Die Rechtsberaterin Dilan ist Tochter kurdischer Aleviten, die Verfolgung und Gewalt ausgesetzt waren. Doch darüber schweigen sie. Erst als ihre Mutter stirbt und sie selbst ein Kind erwartet, arbeitet Dilan gegen das unerträgliche Schweigen an: Sie reist nach Diyarbakır im Osten der Türkei. Die alte Stadt am Tigris ist die heimliche Metropole der Kurden. Hier haben ihre Eltern einst gelebt, geliebt und gekämpft. – Ein poetischer und brennend aktueller Roman über politischen Mut, qualvolles Vergessen und die gefährliche Reise einer jungen Frau.

Eintritt: 7€ / 5€ ermäßigt

Ticketkauf an der Abendkasse


Zum Tag der Übersetzer*innen

(c) Blumenbar

Dr. Marion Kraft liest „Second-Class Citizen“ von Buchi Emecheta

Dienstag, 1. Oktober 2024, 19.30 Uhr

Ort: Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof)

Der 30. September ist Internationaler Tag des Übersetzens. Alässich dazu haben wir die Übersetzerin Dr. Marion Kraft zu Gast. Sie liest aus dem von ihr neu ins Deutsche übersetzten Buch „Second-Class Citizen“ der nigerianischen Schriftstellerin Buchi Emecheta.

Die UN-Vollversammlung hat den 30. September 2017 offiziell zum International Translation Day ausgerufen. Mit dem Tag sollen Übersetzer*innen, Dolmetscher*innen sowie Terminolog*innen, die maßgeblich zur Verständigung zwischen den Nationen und zum Weltfrieden beitragen, gewürdigt werden.


Bücher-Café

Sonntag, 8. Dezember 2024, 15 Uhr

Ort: Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof)

FLINTA* only

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