Stadtrundgang: Lesbisches Leben in Hamburg

Lesbisches Leben fand fast immer im Verborgenen statt. Trotzdem können wir Spuren und die Geschichten dahinter immer noch entdecken. Wir wollen in diesem Stadtrundgang lesbische Orte von der Vergangenheit bis in die Gegenwart erlaufen und das lesbische Leben in Hamburg wiederentdecken. Dazu laden wir alle interessierten Menschen ein.

Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden11728742_1135518109798142_5227448821724922766_o.

Treffpunkt: Hotel Hanseatin, Dragonerstall 11, 20355 Hamburg

Sonntag, 7. August 2016, 15.00 Uhr

Oben ein Bild vom Stadtrundgang 2015 und HIER ein ausführlicher Bericht von den ver.di-Frauen dazu.

 

In unseren Räumen – Institut für Glücksforschung

Seit Jahren wird in der BRD und auch in anderen europäischen Ländern über die Idee
eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) diskutiert. Während die Hartz 4 Reformen Erwerbslose zu den Tafeln und in die Niedriglohnjobs treiben, wird geschwafelt, gerechnet und geträumt.
 
Göttin sei Dank macht eine bislang unauffällig durchs Leben ziehende Aquarellmalerin in prekärer Lebenslage und begeisterte Anhängerin dieser Idee, die scheinbar durch einen Zufall zu Geld gekommen ist, endlich Ernst mit dem BGE.
„Das Institut für Glücksforschung“ ist mehr als ein unveröffentlichter Roman: Es ist ein femininer „Denktraum“ und sollte nirgendwo anders als in der gemütlichen Bibliothek von Denkträume seine Jungfernfahrt in die Ohren der ZuhörerInnen aufnehmen.
 
Eintritt von 2 € bis 10 € nach Selbsteinschätzung
 
Lesung mit Diskussion von St. Sinn
 
 

Dienstag, 30. August 2016, 19.00 Uhr

 

„Ein Mann ist keine Altersvorsorge“

sickViele Frauen stehen heute finanziell auf eigenen Füßen. Aber es gibt immer noch Frauen, die sich auf einen Versorger verlassen und darauf vertrauen, dass die große Liebe schon hält. Die Realität sieht leider anders aus. Nach einer Trennung droht gerade Frauen, die ihren Beruf für die Familie aufgegeben haben, häufig eine schmerzhafte Altersarmut.

Helma Sick und Renate Schmidt rufen die Frauen auf, die Notwendigkeit ihrer finanziellen Unabhängigkeit zu erkennen und entsprechend zu handeln. Und sie benennen, was Politik und Wirtschaft verändern müssen, damit Frauen Familie und Beruf besser vereinbaren können.

Die Geldexpertin Helma Sick erklärt, in welche Fallen Frauen tappen und was SIE dagegen tun kann.

Lesung und Diskussion mit

Helma Sick

Mittwoch, 21. September 2016, 19.00 Uhr

Kooperationsveranstaltung mit Landesfrauenrat Hamburg e. V. logo_lfrund Kris Hauf

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg – Eintritt: 5 €

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Anmeldung: info@denktraeume.de oder telefonisch: 040/450 06 44

In unseren Räumen – Richter:

Die schwere Last der Mütter und die Auswirkungen auf die Töchter

Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel und der Zweite Weltkrieg in der Familienbiografie

Als Kind oder Jugendliche haben Frauen Flucht, Vertreibung, sexuelle Gewalt, Hungersnot und/oder den Tod geliebter Menschen erleben oder ansehen müssen. Dieses erlebte Leid liegt häufig im Verborgenen eingehüllt in einem Mantel des Schweigens. Oft musste die gesamte psychische Kraft mobilisiert werden, um Krieg und Nachkriegsjahre durchzustehen.

In diesem Vortrag zeigt die Referentin Monika Richter auf, wie das Erlebte noch heute auf die Lebensqualität sowie die Mutter/Tochterbeziehung wirken kann und dass die Erkenntnis darüber entlastend ist.

Im Anschluss an den Vortrag – und nach der Vorstellung des Gruppenangebotes – lädt eine Gesprächsrunde zum Austausch ein.

Eine Literaturliste zur Vertiefung rundet den Abend ab.

Donnerstag, 22. September 2016, 19.30 Uhr

Kosten: 5,00 Euro

Monika RichterMonika Richter, freiberufliche Referentin,
Vorträge, Beratungen, Seminare und Projektentwicklungen
Themen:
  • Konstruktive Kommunikation
  • Gesprächsgruppenleitung/Moderation
  • Familiengeheimnisse und Tabus
  • Transgenerationale Kriegstraumata in der Familienbiografie
  • Kriegstraumata in der Altenpflege

 

Gruppenangebot „Familienbiografie“ für Frauen:

Jeweils am Donnerstag, 19:00–21.30 Uhr:
29. Sept., 13. Okt., 27. Okt., 10. Nov., 24. Nov. und 8. Dez. 2016

Kosten: 110,00 Euro inkl. Material,

Für das Gruppenangebot ist eine Anmeldung erforderlich.
Kontakt: Richter.effektiv@web.de

Die Rosa-Hellblau-Falle. Für eine Kindheit ohne Rollenklischees

Ein Aufruf zum Widerstand. Wie lässt sich die Klischeefalle im Alltag umschiffen?

Jungen ergreifen einen Beruf, Mädchen werden Prinzessin

Frauensenf und rosa Überraschungseier, Piratenkekse und Chips für den „Männerabend“ – das Warenangebot setzt zunehmend auf Geschlechtertrennung und erweckt so den Eindruck, als lebten süße Glitzerprinzessinnen und abenteuerlustige Monster-Fighter in unterschiedlichen Welten.

Durch Botschaften in Werbung und Medien, durch Produkte, die mit der Strategie des Gendermarketing angeboten werden vermitteln wir Kindern, wie wir uns einen „echten“ Jungen oder ein „richtiges“ Mädchen vorstellen und ziehen dadurch Grenzen hoch, die ein sich „anders“ verhalten unnötig erschweren. Durch sie zwingen wir Kindern die Grenzen der Erwachsenenwelt auf und sorgen zuverlässig dafür, dass auch sie später mit PayGap, CareGap, #aufschrei und eingeschränkter Wahlfreiheit zu schaffen haben werden.

Dabei zeigen Conchita Wurst und Lady Gaga, Väter in Elternzeit und Mütter als (Verteidigungs-)Ministerinnen doch, dass Frauen und Männer heute Wahl- und Entfaltungsmöglichkeiten haben wie wohl keine andere Generation zuvor. Oder?

Almut Schnerring ist dreifache Mutter und Autorin (mit Sascha Verlan) des Buches „Die Rosa-Hellblau-Falle“ über den Backlash im Kinderzimmer. Sie bloggt (http://ich-mach-mir-die-welt.de/rosa-hellblau-falle/), macht Hörfunk-Features und gibt Workshops für alle, „die mit Kindern leben und arbeiten“.

Die-Rosa-Hellblau-Falle-Buchcover„Die Rosa-Hellblau-Falle“.
Für eine Kindheit ohne Rollenklischees

Schnerring, Almut; Verlan, Sascha
Verlag Antje Kunstmann
München 2014

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 19.30 Uhr

In Kooperation mit LAG-Mädchenpolitik Hamburg

Eine First Lady wie keine zuvor: Eleanor Roosevelt

Vortrag von Renate Kraft

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Eleanor Roosevelt with female reporters in the Treaty Room, 1933, after a press conference for female journalists. Photographer: Harris & Hewing (1933), Library of Congress

Kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bei denen zum ersten Mal eine Frau gute Chancen hat, in das mächtigste politische Amt der Welt gewählt zu werden, lohnt es sich, einen Blick zurück zu werfen auf eine Frau, die zu ihrer Zeit eine der mächtigsten US-amerikanischen Politikerinnen war, obwohl sie nie ein Amt inne hatte: Eleanor Roosevelt mischte sich in den dreißiger und vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in ihrer Rolle als Ehefrau des Präsidenten konsequent in die amerikanische Politik ein, realisierte sozialreformerische Projekte und unterstützte die Rechte und Einflussmöglichkeiten der Frauen in Politik und Gesellschaft. Was weniger bekannt ist: Im Weißen Haus lebte sie viele Jahre lang mit ihrer Lebensgefährtin Lorena Hickok, einer bekannten politischen Journalistin, zusammen.

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Franklin D. Roosevelt Presidential Library

Weder die Liebe zu Frauen noch das politische Engagement waren Eleanor Roosevelt in die Wiege gelegt: Als emotional vernachlässigte Tochter einer wohlhabenden Familie aus der so genannten Ostküstenaristokratie erfüllte sie zunächst alle gesellschaftlichen Erwartungen, die an sie gerichtet wurden. Schon in jungen Jahren nahm sie den Heiratsantrag des aufstrebenden Politikers Franklin Delano Roosevelt an und brachte nach der Heirat innerhalb von 10 Jahren 6 Kinder zur Welt. Ihr eigenes  Leben begann, als sie eine Liebesaffäre ihres Mannes entdeckte. Statt auf einer Scheidung zu bestehen, erklärte sie sich bereit, die Ehe formal aufrecht zu erhalten, und rettete damit die politische Karriere Franklin Roosevelts. Innerhalb dieses höchst konventionellen Rahmens gelang es Eleanor Roosevelt, ihr Leben in den folgenden Jahren höchst unkonventionell zu gestalten.

Mittwoch, 2. November 2016, 19.30 Uhr

Frauenleben in China

Verschüttetes Wasser oder die Hälfte des Himmels?

Näheres folgt in Kürze

Mit Ilse Behrens

Dienstag, 15. November 2016, 19.30 Uhr

China Time LogoIm Rahmen von China Time 2016

7.-25.11.2016

Das Frauenradikal

Chinesisch in Sprache und Schrift

Näheres folgt in Kürze

Mit Ilse Behrens

Mittwoch, 16. November 2016, 19.30 Uhr

China Time LogoIm Rahmen von China Time 2016

7.-25.11.2

Bücher-Café III

Erlesenes für Frauen*

Sonntag, 4. Dezember 2016, 15.00 Uhr

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Das DENKtRÄUME-Team hat sich wieder für euch umgesehen und gibt druckfrische Bücher-Tipps für lange Winternächte (und kurze -tage) …

Das DENKtRÄUME-Team präsentiert dreimal im Jahr aktuelle frauen*relevante Neuerscheinungen. Nach der Leipziger Buchmesse im Frühjahr, im Sommer mit dem Schwerpunkt Urlaubslektüre und im Winter mit Neuigkeiten von der Frankfurter Buchmesse. Dazu gibt es immer einen gutsortierten Bücherflohmarkt, eine Tombola mit tollen Preisen (Leseausweise, Büchergeschenke …) und – last not least: Es gibt leckeren selbst gebackenen Kuchen!