Der 1. Mai ist Tag der Arbeit. Seit über 100 Jahren ist er ein Kampftag der Arbeiterbewegung, bei dem es um angemessene Arbeitsbedingungen und Gehälter geht. Den Ursprung hat der Tag der Arbeit in den USA, wo in Chicago am 1. Mai 1886 ein mehrtätiger Massenstreik began, um den Achtstundentag durchzusetzen. Drei Jahre später wurde der 1. Mai erstmals offiziell als Protest- und Gedenktag ausgerufen.
Arbeitskämpfe waren dabei auch immer Kämpfe von Arbeiterinnen. Für die proletarische Frauenbewegung war die Befreiung der Frau untrennbar mit der Befreiung der Arbeiter verbunden. Dennoch mussten die Frauen dafür kämpfen, ihre Ziele innerhalb der Arbeiter*innenbewegung durchzusetzen. Bei der Betrachtung von „Frauenarbeit“ spielen sowohl die überwiegend weiblichen Berufssparten als auch die unsichtbare Arbeit, die vor allem von Frauen ausgeführt wird, eine Rolle.
Die Grundforderung der frühen Arbeiter*innenbewegung ist heute noch die selbe: gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Der Kampf darum ist jedoch noch immer notwendig, inebesondere in Anbetracht der immer komlerxer werdenden Welt. Bei allen Vorteilen, die zum Beispiel digitale Tools und Homeoffice im Arbeitsleben bringen, führen sie doch zu einer Entgrenzung der Arbeitszeit und des hart erkämpften Achtstundentags.
MIt unserem Büchertisch für Mai schauen wir zurück auf die Lebensrealitäten und Kämpfe der Arbeiterinnen. Wir wollen aber auch Bücher in den Fokus rücken, die mit heutigem feministischem Blick auf Arbeit schauen.
Der geschlechtsspezifische Arbeitsmarkt. Zur Ideologie von Frauenberufen
Ceb 4 - aspekte - 1976 - 181 S.
Radium Girls. Ihr Kampf um Gerechtigkeit
Rx Cy. 1/1 - Carlsen - 2022 - 136 S. - 20,00 € - Verlagsspende
Frauen befreien sich. Bilder zur Geschichte der Frauenarbeit und Frauenbewegung
Abc 35 - Frauenbuchverlag - 1976 - 165 S.
Arbeiterinnen kämpfen um ihr Recht
Eda 37 - Peter Hammer Verlag - 1981 - 352 S.
„Der Frau ihre Arbeit!“
Ca 52 - Edition Hentrich Berlin - 1987 - 295 S.
Das Arbeitnehmerpatriarchat. Die Frauenpolitik der Gewerkschaften
Ca 56 - Kiepenheuer & Witsch - 1977 - 166 S.
She Works Hard For No Money. Noch mehr unbezahlte Arbeit...
Ca 96 - Palomaa Publishing - 2025 - 318 S. - 22,00€ - Verlagsspende
Jugend einer Arbeiterin
Wz Pop - Dietz - 1980 - 187 S.
Uns fehlt nur eine Kleinigkeit. Deutsche proletarische Frauenbewegung 1890-1914
Eda 71 - Fischer - 1982 - 325 S.
Weniger arbeiten, mehr leben! Die neue Aktualität von Arbeitszeitverkürzung
Cb 39 - VSA: - 2024 - 160 S. - 16,80 € - Verlagsspende
Die Welt geht unter und ich muss trotzdem arbeiten?
Cb 38 - KiWi - 2023 - 240 S. - 18,00 € - Verlagsspende
Die verborgene Geschichte der Frauenarbeit
Ca 13 - Beltz - 1983 - 160 S.

