Vergangene Veranstaltungen


Wäre Rahel heute bei facebook?

Mittwoch, 19. Mai 2021, 19:30 Uhr

Online-Veranstaltung über Zoom

2021 schauen wir auf 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zurück. In diesem Zuge darf die Erinnerung an die jüdische Schriftstellerin und Salonnière Rahel Varnhagen (1771-1833) nicht fehlen – zumal sich in diesem Jahr am 19. Mai ihr Geburtstag zum 250. Mal jährt. Rahel Varnhagen wirkte in Berlin und setzte sich für die jüdische Emanzipation und die Emanzipation der Frauen ein. Die Stadt Hamburg benannte eine Straße in Neuallermöhe nach ihr.

Wer war diese Frau, was passierte in ihrem Salon, welche Themen bewegten sie? DENKtRÄUMErin Karin Schönewolf geht diesen Fragen in einem Vortrag nach und stellt sich und den Zuhörer*innen die Frage: Wenn Rahel heute leben würde, würde sie auf facebook einen Salon eröffnen?


Bücher-Café I

Sonntag, 18. April 2021, 15 Uhr

Online-Veranstaltung

Angesichts des andauernden Corona-Lockdowns findet das Bücher-Café rein digital über Zoom statt. Also: Kocht euch einen Kaffee/Tee, besorgt euch ein Stück Kuchen und hört von eurem heimischen Sofa unseren Buchvorstellungen zu!

 

 


Cyberkriminalität – wie sicher sind wir im Netz?

Vortrag und Diskussion mit Carma Lüdtke

Mittwoch, 31. März 2021, 19 Uhr

Online-Veranstaltung

Wir alle haben neben unserer realen auch eine virtuelle Identität: Wir nutzen unser Smartphone, lagern Daten in Clouds aus, bewegen uns im Internet, nutzen E-Mails und Messengerdienste, sind umgeben von intelligenten Geräten. Dies alles gehört für die meisten heute selbstverständlich zum Leben dazu.

Doch wir können uns nicht automatisch darauf verlassen, dass für Datensicherheit gesorgt ist. Es gibt zahlreiche Lücken und Einfallstore, über die fremder Zugriff auf Daten möglich ist. Sehr oft sind es Frauen, die für fehlende Sicherheit einen hohen Preis zahlen. Wir wollen diskutieren, welche Folgen fehlende Datensicherheit haben kann? Wie ist es möglich, sich besser zu schützen? Und welche Rahmenbedingungen sollte die Politik schaffen?

Carma Lüdtke: Deutsche Cybersicherheitsexpertin, Co-Founder von LaceWing Tech und arbeitete für den zentralen IT-Dienstleister der deutschen Bundesverwaltung ITZBund

Teil der Veranstaltungsreihe GenderData – Digitalisierung und Geschlecht in Zeiten von Corona.

In Kooperation mit:

 

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg


Was braucht es für einen feministischen Corona-Soli?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Katharina Mader

Donnerstag, 18. März 2021, 19 Uhr

Online-Veranstaltung

Die Corona-Pandemie zeigt wie wichtig die hauptsächlich von Frauen ausgeübten Tätigkeiten – bezahlt und unbezahlt – für eine Volkswirtschaft sind. Es waren überwiegend die Frauen, die den „Laden“ am Laufen gehalten haben, bzw. sie sind es immer noch. 

Um die Leistung von Frauen, die sie während der Pandemie erbrachten und erbringen, wirklich anzuerkennen, braucht es strukturelle Veränderungen, die Anerkennung und Aufwertung von Sorge und Dienstleistungsarbeit beinhalten und sie  müssen endlich auch in die Wirtschaftsberechnungen und -wissenschaften einfließen. Dazu benötigen wir eine feministische ökonomische Analyse der derzeitigen Wirtschaftssituation und der Konjunkturpakete, die bisher dieser Tatsache nicht Rechnung tragen. Ist z.B. geschlechterwirksame Haushaltsführung (Gender Budgeting) ein Weg? Antworten darauf  wie das funktionieren kann, ergeben sich aus Erkenntnissen der feministischen Ökonomie und den heterodoxen Wirtschaftwissenschaften.

Keine Vorkenntnisse notwendig.

Dr.in Katharina Mader ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department Volkswirtschaft, Institut für Heterodoxe Ökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Feministische Ökonomie, Care-Ökonomie und unbezahlte Arbeit sowie Gender Budgeting und geschlechtergerechte Wirtschaftspolitik. 


Künstliche Intelligenz diskriminiert – aber wie?!

Vortrag und Diskussion mit Nushin Yazdani

Donnerstag, 4. Februar 2021, 19 Uhr

Online-Veranstaltung

Künstliche Intelligenz gehört zum integralen Bestandteil unserer heutigen Lebensrealität, die vielseitige Entwicklungen nach sich zieht. Immer häufiger werden Entscheidungsprozesse in algorithmische Systeme ausgelagert – durch die Polizei oder vor Gericht, in Schulen und in Bewerbungsverfahren, in Ämtern und an Grenzübergängen. Denn die Technologien scheinen nicht nur effizienter und somit profitabler, sondern auch objektiver als der Mensch. Aber sind sie das wirklich?

Mit diesem Workshop wollen wir die Strukturen hinter algorithmischen Entscheidungssystemen untersuchen. Wir wollen darüber diskutieren, warum deren Design nicht neutral sondern normativ ist, und wie KI-Systeme strukturelle Diskriminierung in unserer Gesellschaft reproduzieren und verstärken. Am Beispiel verschiedener Tools erkunden wir bestehende Machtverhältnisse und Formen der Diskriminierung, die sich in den Tools widerspiegeln.

Wie wollen wir heute (mit Technologie und ohne) gestalten, um eine gerechtere Welt für morgen zu schaffen? Welche Ansätze inspirieren uns? Welche Werte sind uns wichtig?

Nushin Yazdani – Expertin für KI, Internet und Digitalisierung aus einer intersektionalen feministischen Perspektive

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe GenderData – Digitalisierung und Geschlecht in Zeiten von Corona

Eine Kooperationsveranstaltung mit:

 

 

 


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