Lesetipp: Madeleine Hofmann,„Trost“

Die in Berlin lebende Madeleine Hofmann ist unter anderem Autorin, freie Journalistin und Moderatorin. In ihrem zweiten Buch „Trost. Was wir alle brauchen“ stellt sie die Frage, was es eigentlich bedeutet, jemanden zu trösten.

Anfang 30 bekommt Madeleine Hofmann eine Brustkrebsdiagnose – und von einem auf den anderen Tag verändert sich ihr ganzes Leben. Auf einmal dreht sich alles nur noch um die Krankheit. Was kann helfen, wenn einem so plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wurde? Woher zieht man die Kraft, weiterzumachen? Das sind die Fragen, die die Autorin zu Beginn des Buches stellt und anhand ihres Krankheitsverlaufes sehr persönlich zu beantworten versucht. Denn es sind nicht nur schwere Diagnosen, sondern auch Trennungen, Verluste und geplatzte Träume, die uns Trost bedürftig machen. Aber was heißt Trost überhaupt? Was können wir tun, wenn Worte nicht ausreichen? Das Buch hat mich auf eine eindrucksvolle Reise mitgenommen, bei der meine Augen nicht trocken geblieben sind. Das Bedürfnis nach Trost, beziehungsweise die Hilflosigkeit, die man als trostspende Person oft empfindet, kennen wir alle. „Trost“ hat mich tief berührt und Madeleine Hofmann hat mit ihrem lockeren und ehrlichen Schreibstil eine angenehme und zugängliche Leseerfahrung geschaffen. Das Buch handelt von einer zutiefst menschlichen Erfahrung – deswegen empfehle ich es für Leser*innen aller Art. Pro Tipp: Taschentücher griffbereit haben!

Madeleine Hofmann: Trost. Was wir alle brauchen, Kein & Aber 2025, 221 Seiten, 24,00 Euro

In unserer Bibliothek ausleihbar unter der Signatur: Ibc 143

Emma

Das Buch wurde uns vom Verlag als Spende für unseren Bestand zur Verfügung gestellt.

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